Posts by Kim

    War am Wochenende zusammen mit RWS und König auf „Eissuche“ am Kitzsteinhorn (Labor, eher auf der weichen Seite) und in Obertauern (Sulz), leider erfolglos. Im Aprilsulz, der es über Nacht nicht mehr geschafft hat zu frieren, liess sich das BD Elektron Pro (hart) mit etwas Geschwindigkeit problemlos carven. Aus meiner Sicht hängen Eis-und Sulzgriff nicht von der Breite des Bretts ab, geht beides mit 15cm hervorragend...

    Zu der Ausgangsfrage zurück, kann ich - ganz persönlich und subjektiv - nur JA sagen J


    Bei schlechten Bedingungen - zu hart, zu weich, zu wenig Sicht, etc. - trotzdem Vollgas geben, bringt weiter. Alleine, aber am besten mit einer Gruppe, die sich gegenseitig anspornt.


    werner: dich kriegen wir noch aus dem „Eco-Modus“ raus J

    @Joezml: komm doch mal ins Salzburger Land zum Fahren vorbei

    Weil ich gestern feststellen musste, dass ich die hintere Bindung auf die mittelgrosse anstatt kleine UPZ Schale eingestellt hatte - habe ich bei den ersten vier Abfahrten nicht gemerkt - „musste“ ich das Brett wechseln, da ich kein Werkzeug dabei hatte...


    Also gewechselt vom BD Pro CX, von dem ich seit dem abrupten Ende der letzten Saison begeistert bin, auf das bisher „zickige“ BD Evo Pro der vorherigen Saison, mit dem ich mich bisher noch nicht so richtig anfreunden konnte. Das hatte mir eine zu harte Nose, zu viel Torsionssteifigkeit und in der Gleichung aus Masse, Beschleunigung und Kraft immer nur zuviel Kraft gekostet, aber dafür zu wenig Spass zurückgegeben; egal, bin Arzt kein Physiker...


    Gestern aber - bis mittags am Schaidberg und Plattenkar eine dicke einheitlich geschlossene Eisdecke - war der Eisgriff phänomenal gigantisch. Nachdem Jo auf Ski gewechselt hat, sind wir mit einem Slamonracer mit Kessler-Brett hochgefahren, der im Lift mehrfach gefragt hat, ob man mit so ‘nem Brett bei solchen Bedingungen auch auf der Kante fahren kann und sehr gespannt darauf sei, das doch mal zu sehen...Naja, nach der ersten Abfahrt Plattenkar wollte er dann nicht mehr zum Schaidberg mitkommen, weil schon so spät...


    Geiles Brett, werde ich behalten und die Saison damit ausklingen lassen.

    Nachdem nicht nur die letzte Saison frühzeitig abgebrochen wurde, sondern diese Saison für viele von uns ein Totalausfall war, steckt ganz viel Hoffnung und Vorfreude in der Saison 2021/22. Mit nicht mal 10 Tagen bin ich so wenig gefahren, wie lange nicht mehr und was mir richtig gefehlt hat, sind unsere Events und die ein oder andere Session mit 10+ Verrückten, rauf-runter, am Limit, bis nix mehr geht...

    Auch wenn es noch in den Sternen steht, ob wir - vor allem Deutschland - endlich auch mal etwas anderes zustande bringen, als uns immer nur wegzusperren, bin ich davon überzeugt, dass in der kommenden Saison gefahren wird. Egal was wir uns im September für eine neue Bundesregierung bescheren. Punkt.

    Neben Katschi im Januar - hat sich ja bereits als neues Top-Event etabliert - gibt's nun die Idee, eine Session in Obertauern rund um den Heldenhang an der Schaidbergbahn aufzuziehen. Das Gebiet hat für alle Fahrkünste genügend zu bieten, aber insbesondere auch ein paar echte Schmankerl (steil, breit und eng, anspruchsvoll) und ist als Schneeloch auch schon im Dezember immer eine Reise wert.

    Idee: Wochende im Dezemberfür eine Session, ggf. Event, da ist's noch nicht so voll (10.-12.12. oder 17.-19.12.2021)

    Wenn das auf Interesse stößt, würde ich mal schauen, dass wir:

    - ein paar Appartements für die Frühentschlossenen buchen
    - ein Restaurant, ggf. Hütte auf'm Berg für abends vorreservieren (sobald möglich)
    - eine Base klar machen (@Jo: da musst Du Mal die Connections zu Deinen Landsmännern ins Spiel bringen...)
    - ein paar Hersteller mobilisieren (wird sicherlich davon abhängig sein, wie gross das wird)

    Macht aber wahrscheinlich nur dann Sinn, wenn sich trotz COVID-19, Mutanten, Sinusvenenthrombosen, etc. ein paar Hartgessottene finden, die da Bock drauf haben. Will aber den Event-Kalender nicht zerflettern, falls das eine Gefahr sein sollte.

    Bin gespannt auf Eure Reaktionen.

    Frohe Ostern,


    Kim

    …hieß es letzten Dienstag per SMS und am Telefon dann „härtere Nose, weniger Kollabieren, noch mehr Eisgripp und Popp – schicke ich Dir mal zu“. Zu diesem Zeitpunkt war das Ausmaß von COVID-19 noch nicht klar und dass gestern der letzte Tag in dieser leider eher bescheidenen Saison war. Also musste ich die letzte Chance nutzen, um das „Black Death III Elektron Zylon pro CX #176 21 002“ (so heißt es da) zu testen…Kurz die What’sApp-Truppe aktiviert und zu viert (3 von 4 Virus-positiv) ab nach Obertauern zum Schaoberg, meinem neuen „Hot Spot“ in der Wahlheimat Berchtesgadener/ Salzburger Land, schwarz durch und durch. Bedingungen waren hart, teilweise eisig, aber griffig und in den ersten Stunden menschenleer.


    ES HAT SICH GELOHNT…


    Vergleichsbasis sind diverse Black Death Zylon’s mit Elektronen, +, ++ und pros dahinter aus 16, 17, 18, 19, 20 – wobei mich die letzten beiden nicht so begeistert haben, für mich waren die nicht ganz so spritzig und agil, aber das ist subjektiv und mein persönlicher Eindruck.


    Das Black Death der neues Saison ist für mich gigantisch, weil:


    • Popp: sowohl beim schnellen Kantenwechsel als auch beim Rumhüpfen wird ganz schnell klar, da ist richtig was dahinter J
    • Flexibilität: lange Turns mit hoher Geschwindigkeit genauso möglich wie ganz eng zumachen, abgelegt oder einfach nur tief
    • Stabilität: Sicherheitsgefühl bei langen Turns mit ordentlichem Tempo genauso wie beim geradeaus Vollgasen Gefühl von Sicherheit und Kontrolle
    • Eisgripp: fantastisch, auch im direkten Vergleich zu den Vorgängern


    Alles in allem, nicht nur ein super Brettl, sondern für mich das beste BD ever (CoV-2+)!!!


    Euch allen eine gute Zeit in verrückten Zeiten des Virus und hoffentlich bis nächste Saison mal wieder…