Posts by Long Tall Lollo

    Ich bin viel zu lang und schwer um zu fahren wie ein Gnom (sorry, aber Übertreibung macht anschaulich).

    Und weil ich eben eine vollkommen andere Physis besitze als manch anderer hier oder so "a klana Japana" und mir dessen mittlerweile auch bewusst bin will ich dann auch gar nicht mehr so fahren (können)...

    Als speedjunkie fühl ich mich nicht - will ich auch nicht sein und auch nicht werden.

    Andererseits bin ich durchaus schon mal geschwindigkeitsmäßig an der Grenze dessen unterwegs, was ich noch sauber beherrsche. Aber ich brauch das Fahren am Rande meiner Komfortzone um auch weiterhin etwas zu lernen. Von daher... ganz ohne speed geht´s vielleicht dann doch nicht.


    Aber:

    Ich such auf dem board eigentlich immer nur nach diesem Kick, der aus der Kombination von Kurve, Schräglage, Fliehkraft, flow etc. zusammenkommt - da bin ich mittlerweile echt zum junkie geworden.

    Das Bewegungsgefühl beim Carven ist für mich halt eines der geilsten überhaupt.


    Speed mag irgendwo in diesem ganzen "carven-können" auch eine Rolle spielen, das ist für mich aber absolut sekundär und nicht das was bei mir zur Endorphin-Ausschüttung führt...


    Ich habe es irgendwo anders schon mal mit einem Vergleich zum Schwimmen versucht zu erklären:

    Man kann sich über Wasser halten, Kraul schwimmen, irgendwelche anderen Stilarten anwenden... oder man kann Delphin schwimmen. Ist eine komplexe Bewegung, super anstrengend... aber einfach auch ein mega feeling, du fühlst dich halt wie eins mit dem Wasser,


    Und genau das empfinde ich auch auf dem "race"board... eins mit board und Piste



    So long

    Der LTL

    Jetzt les ich schon ein paar Stunden mit...

    Immer wenn ich fix und fertig vom Tschaneck komme und mir das Grinsen nicht aus dem Gesicht entschwinden will.


    Irgendwie versteh ich so einiges in diesem Fred nicht:


    Warum kann ich auf dem Schmalbrett und ohne Federn nicht runtergehen?


    Gut, ich habe bei mir Federn verbaut, aber das ging auch ohne. Der Unterschied für mich ist dass ich beim Schmalbrett den Arsch wegen des steilen Winkels sozusagen überm Board habe.


    Warum kann ich das Knie nicht Richtung Schnee drücken?


    Der Unterschied ist doch nur, dass ich es beim Schmalbrett seitlich raus- oder reindrücke. Funktioniert bei mir einwandfrei.


    BD zu heftig?


    Das BD bedarf sicher einer Technik die etwas anders aussieht als bei PB. Aber deshalb würde ich es nicht wieder verkaufen. Lieber an der Technik feilen und auch verschiedene Sachen ausprobieren. Zu schnell ist meist das Unvermögen die Geschwindigkeit rauszunehmen. Daran kann man üben. Und noch was ganz allgemeines: Wir fahren alle gleich - und doch grundverschieden.


    @Südschwede:


    Aus meiner Sicht: Fahren fahren fahren. Und vor allem mit anderen fahren. Und noch das ein oder andere Board ausprobieren. Aber erst einmal die anderen noch behalten.

    Nächster Termin siehe unter Termine. Vielleicht kommst Du einfach am 19. nach Hintertux. Der Martin hat bestimmt ein paar CUE dabei.


    Gruß

    der LTL

    Die Idee klingt gut, aber...


    Ich kann meiner family nicht erkären, dass ich am ersten Tag unseres gemeinsamen Skiurlaubs vom Katschberg nach OT rüberfahre.

    War schon schwer genug, meiner Frau zu erklären, dass ich am 05. Februar in Berwang NICHT mit Julia und Lothar verabredet war :)


    Gruß

    Reinhard

    Ich würde da gar nicht zögern - mit dem 178er Oxess XR in M bist Du für den Wiedereinstieg perfekt ausgerüstet.

    Bin das board auch mehrmals gefahren und hatte vor allem beim Umstieg von einem älteren F2 Speedster damit sehr viel Spaß. Lässt sich sehr angenehm ohne zu viel Kraftaufwand carven.

    Und im Gegensatz zum Silberpfeil kannst Du dem board zu jeder Zeit voll vertrauen.


    Und wenn´s dann auch noch in Berlin ist...

    Ich mach mal folgendes Angebot:


    Wenn du wieder fit bist gehen wir mal Sonntagmorgen auf den Niederrheingletscher in Neuss.


    Wir machen hin und wieder so‘n paar bekloppte Sachen - vor allem wenn’s uns draußen zu heiss ist. Und dann packen wir mal ein paar boards ein😃


    Das wäre dann dein persönlicher Test- und Trainingssonntag…

    so einfach mal zum Probieren…


    Es gibt für Neuss auch noch einen eigenen Fred hier „NRW Hallenboarden“ oder so ähnlich.


    Gruß

    Der LTL

    Geiler ist schon...


    und unter Berücksichtung der obigen Hinweise sollten sich Erfolgserlebnisse tatsächlich relativ fix einstellen.

    Der Lars500 hat das gerade erst mit einem "Anfänger" in Reschen bewiesen.

    Im November taucht hier im Forum eigentlich immer eine Frage auf: „Was gibt es neues?“


    Das bisher spektakulärste - zumindest für mich - in dieser Saison: Ein neuer Hersteller: CUE-boards.


    Da hat doch ein paar Monate vor dem Einrutschen einer unserer ewigen Mitstreiter einfach beschlossen, boards zu bauen.

    Normalerweise sind wir ja mega skeptisch. Sind wir doch hinsichtlich Equipment von den Boardherstellern unseres Vertrauens mächtig verwöhnt.


    Nun kenne ich Martin – eben den „Neuen“ in der Riege der Hexenmeister – schon ein paar Jahre und habe auch einige Runden auf diversen Pisten mit ihm gedreht.

    Und aus vielen Diskussionen über boards, boots, Bindung, Physik, Psyche und anderes war ich mir im Vorfeld ziemlich sicher, dass da vermutlich sehr ordentliche boards entstanden sind.


    Schon mal vorneweg, das ist nicht nur ganz ordentlich, was da von CUE boards geboten wird, das ist deutlich mehr... für mich spielen die boards auf Anhieb irgendwo ganz oben mit.



    Das Ganze ein wenig detaillierter:


    Zum Einrutschen war ich noch nicht so richtig in Lust und Laune, mich auf anderes Material einzustellen. Nach verordneter Abstinenz musste ich mich erst einmal einfahren...

    Aber am Stand hatte ich ausgemacht, bei nächstbester Gelegenheit doch einmal als Proband zur Verfügung zu stehen.


    Am dritten Januarwochenende war es dann am Katschberg soweit.

    Ein halber Tag auf meinem Lieblingsboard, warmgefahren und eingewöhnt, und dann umschnallen auf CUE.


    Für den Anfang vielleicht nicht ganz so weit weg von meiner Komfortzone: Etwas breiter, ähnliche Radien, Härte (bei meiner Größe nehme ich sowieso immer besser das härtere) und – einen Kompromiss musste ich dann doch auf Wunsch meines Gegenübers eingehen – 10 cm kürzer.

    Das board wäre also 175cm lang, 17cm breit und mit einem über die Boardlänge konstant größer werdenden Radius von 10 bis 14m.


    Also auf roter breiter Piste mal ganz smooth ein paar weite turns auf der Kante gemacht. Oha, das fühlt sich gut an.


    Dann ein wenig provokativer – ich fahre die turns über das hintere Knie.

    Wie vom Plasma gewohnt das Knie auf frontside deutlich raus und... hoppla, ab geht die Luzie...das board geht heftig in den turn. Ich muss mit dem hinteren Knie viel sanfter dosieren als beim Plasma. Das CUE reagiert viel schneller, stärker und agiler. Backside natürlich das gleiche, Knie rein und ab dafür...

    Nach 5 oder 6 turns fängt aber das Grinsen an. Total spielerisch enge turns, weitere turns nur über die passende Dosierug im hinteren Knie. Das hat was!


    Dann bin ich gewillt, mehr zu probieren.

    Zuerst tief, klein, bucklig für schnelle enge turns - mega, das board zieht schnelle enge turns, rechts, links, frontside, backside... anstrengend, aber richtig cool. Und obendrein hat es einen tollen Grip, der Pistenzustand ist vollkommen egal... das gibt einem das Gefühl von totaler Sicherheit.


    Dann geht es an ein paar abgelegte turns. Gut, was will man da von einem board verlangen? Ja, es könnte größere turns ziehen, aber das liegt wohl eher an meinem Gewicht als am Board. Ablegen funktioniert, aber ich muss zwischen den Ohren schon recht fix sein. Viel Zeit zum Denken bleibt mir nicht...


    So bin ich dann drei Stunden mit diesem Board unterwegs gewesen.

    Und habe mich dann gefragt was CUE noch zu bieten hat.


    ES endete logischerweise beim nächsten Zwischenstopp an der Aineck-Talstation mit Umschrauben.


    Das ganze nochmal in gleicher Länge und Breite, aber größeren Radien.

    An der Schaufel 11, am tail 18m.

    Vor den 18m hatte ich einen gewissen Respekt. Das erschien mir ein wenig weit weg von meiner Komfortzone und irgendwie hatte ich mit großen Radien bisher noch nie soviel Spaß.


    Ich mach es jetzt einfach kurz:

    Verhält sich ähnlich wie mein CE, ist aber auf der Kante eindeutig viel stabiler mit deutlich besserem Grip auf allen Unterlagen.

    Natürlich waren die turns größer als beim ersten Testboard und wenn man es eng haben will muss ich doch ein wenig mehr treten.

    Dafür sind die abgelegten turns so richtig schön lang mit viel Zeit um die Bewegungsabfolge in Ruhe durchzuarbeiten.


    Ich war dann so angefixt von diesem board, dass ich es zwei Tage nicht mehr aus der Hand gegeben habe. Es hat halt auch Vorteile, wenn alle anderen hardbooter ein wenig kleiner und leichter sind...


    Fazit:

    Meine „must have“ Liste ist vollkommen durcheinander geraten.

    Das nächste wird ein CUE, nur wie es ganz exakt aussehen soll, da bin ich mir noch nicht ganz sicher.


    Und da es bei CUE bisher nichts von der Stange gibt werde ich das mit Martin gründlichst ausdiskutieren.



    Gruß

    der LTL

    Ich habe vor ein paar Jahren einen Skifahrer getroffen, der megamäßig gecarvt ist. Kein Vergleich zu dem, was man im Normalfall auf der Piste sieht. Nein, der ist richtig brutalst gecarvt. Der hat uns bei seinen turns in nichts nachgestanden...

    Von daher bin ich da ganz vorsichtig geworden was den hier diskutierten Vergleich betrifft.

    Ich möchte nicht einfach was im Netz bestellen, sondern eine professionelle Beratung und vor allem die Möglichkeit der Anprobe haben.

    Hallo Tom,


    es gibt durchaus noch Fachgeschäfte, die hardboot-Material führen. Aber meist liegen sie dann am falschen Ende der Republik.

    Es gibt auch durchaus Läden im Netz, die Dir eine kompetente Beratung und den passenden Service - inklusive Anprobe - bieten. Ich besorge mir beispielsweise immer wieder Ersatz bei carversparadise.

    Oder aber wie Kim auch schon vorschlägt - speziell bei UPZ-Boots - direkt beim Hersteller.


    Und wenn Du noch ganz spezielle Beratung von Fachleuten benötigst, dann stehen wir dir hier gerne zur Verfügung.

    Du musst nur davon ausgehen, dass die hier versammelte Fachkompetenz durchaus hin und wieder auch mal unterschiedlicher Meinung ist

    Ich bin der festen Überzeugung dass es sich eher um eine Unterart der Seekrankheit handelt.

    Immer dieses elende Geschaukel des Horizonts bei den Turns. Da wird einem ja anders...

    Weshalb ich dann immer versuche den Horizont mit dem Kopf halbwegs in Waage zu halten. Was sich dann wieder negativ auf die Fahrstabilität auswirkt...


    Waldi liegt richtig: Da hilft nur radikale Desensibilisierung... mindestens 30 boardtage :hammer:

    Ja, Martin, das ist mehr oder weniger korrekt.


    Die Titanflex hat den nicht verstellbaren Frontbügel. Bei der Titanium sind die kleinen grauen Rädchen an der Seite um die Höhe einzustellen. Und dann ist der Spannteller noch aus einem anderen Material - warum auch immer. Ansonsten sind die gleich.


    Mit der Titanium einmal zu sehr über der Schaufel... dann flext das board genau bis vor die Bindungskante, weiter geht halt dann nicht... und dann knackts genau an der Kante... das wars dann.

    Hatten wir doch schon reichlich.