Posts by frunobulax

    Dass Beides seinen Reiz hat, und sich der Einsatzbereich unterscheidet, steht eh außer Frage. Was das bessere Sportgerät ist ist überhaupt nicht beantwortbar.


    Mir gehts echt nur um diese halb akademische Frage, mit welchem Sportgerät sind unter Idealbedingungen die höheren Kurvengeschwindigkeiten/Fliehkräfte möglich?

    Ein wenig darüberhinaus gedacht: wenn wir sagen es handelt sich um das Snowboard, ist dann Alpinsnowboarden der (unmotorisierte) Sport mit den höchsten Fliehkräften?

    Hmm. Bist dir sicher mit dem ähnlichen Tempo?

    Ich hätt die Funcarver (dies nicht mehr gibt) eigentlich nicht als satisfaktionsfähige Gegner gesehen, und Ski-Laydowncarven war ein Irrweg.

    Ich glaub schon dass man einen kleineren SCR braucht beim Ski, aber nicht soo klein. Die hatten ja 9-10 m.

    Ich schätz dass ich, wenn ich ordentlich aufkante, mit dem 13 m Radius Ski ähnliche Radien fahr wie mit dem langen Board, und es gibt Skifahrer die viel höhere Aufkantwinkel zustandebringen. Ein FIS-GS hat 30m, und die bringen den auch ums Eck.

    Umgekehrt tu ich mir mit Ski mit der Gelände- und Haufenbeherrschung eher leichter als mit dem Board, bin variabler unterwegs.



    Das is aber ned mein Thema. Folgendes Setup: man setzt einen stark drehenden GS Kurs auf einem steilen Hang in den Hero-Snow und steckt ihn nicht mit Stangln sondern mit Brushies aus.

    Dann lässt man einen guten Boarder mit einem GS Board (a Virus geht aa) durch und einen guten Skifahrer mit was auch immer. Aber nur ein- oder zweimal, sodass der Schnee perfekt bleibt. Wer ist schneller?

    Eine Frage die mich grad beschäftigt weil ich ja am Katschi mich einen Tag auf Ski gestellt hab, mir gleich neue Ski zugelegt hab und wiedermal festgestellt hab dass die Carverei auch auf Skiern durchaus lustig ist:

    Hat irgendwer von Euch mal versucht eine Vergleichsfahrt zu machen? Mir gehts um die Kurvengeschwindigkeiten und Fliehkräfte bei gleicher Linie. Kann ein Skifahrer im selben Tempo die Linie eines guten Alpinboarders nachfahren?


    Wir wissen ja bittererweise dass Snowboarder zwischen den Stangln gegen Skifahrer nix zu melden haben. Zumindest heute nicht mehr (vor 25 Jahren gabs da mal die Geschichte mit Peter Bauer und Michael von Grünigen, aber damals war Skifahren einfach technisch hinten). Für mich liegt das aber einfach daran dass Rennen auf Kursen stattfinden wo der Untergrund nicht das ist was wir uns unter Hero-Snow vorstellen, damit können Skifahrer besser umgehen, und natürlich haben wir ein Problem mit den lästigen Stangln und müssen weitere Linien fahren.


    Und natürlich kann auf freier Piste ein mittelmäßiger Skifahrer ein höheres Tempo kontrollieren als ein sehr guter Alpinboarder, mal unabhängig von den Kurvengeschwindigkeiten.


    Aber praktisch gesehen fahren wir mit Snowboards auf gutem Untergrund die höheren Schräglagen (auch ohne EC-Tricks). Beim Skifahren ist immer das innere Bein im Weg. Es gelingt einfach nicht den Körperschwerpunkt so weit nach innen zu legen.

    Höhere Schräglagen muß für mich aber bedeuten höhere Fliehkräfte, und höhere Fliehkräfte bedeuten wahlweise engere Kurven oder höheres Tempo. Wir brauchen/haben ja auch beide Beine um den Fliehkräften standzuhalten, während beim Skifahren der Großteil des Drucks auf dem äußeren Bein lastet. Ja, der Hermann Maier hat mehr Schmalz in einem Haxen als ich in beiden zusammen, aber ihr wisst was ich meine..


    Habts ihr eine Meinung dazu? Schaff ma vielleicht ein Setup wo wir das rausfinden können (vielleicht mit einem sehr guten Skifahrer, so gut bin ich ned)? Irgendwie wärs nett sagen zu können Snowboardcarven ist nicht nur lustiger, sondern auch physikalisch überlegen..

    hmmm... das musst filmen lassen, ich werd nicht so ganz schlau draus. Klingt für mich nach zu wenig rotierter Haltung und Angst.

    Aber es is einfach schwer eine saubere gecarvte BS auf einem breiten Board. Jeder glaubt breite Boards und flache Winkel sind einfacher, aber das is gelogen. Einfacher zu driften ja, aber nicht einfacher zu carven. Und ein SL Board bietet dir auch nicht viel Zeit dich auf der Kante einzurichten.

    Schaff ma alles.

    Walk Stellung is so a Sache, es geht halt auch der Druck auf der BS nach hinten verloren. Is für mich eher Plan B.

    Den steileren Winkel wieder einzustellen kannst du machen, solang zwischen Schuh und Boardkante in der Draufsicht nicht mehr als 1 cm Platz bleibt.

    Ich versuch mich mal an einer (großteils geratenen) Ferndiagnose:


    Du hast da an sich ein gutes Setup gekauft (mutig, aber gut), ich bin aber nicht überrascht dass du damit erstmal Probleme hast.

    Das rechte breite 63XT mit den flacheren Winkeln wird dich etwas schneller aus der Frontside kommen lassen, erstens aufgrund der Winkel (Board fühlt sich "gedreht" an) und zweitens weil dieses Board zwar insgesamt einen ähnlichen Radius haben wird wie dein altes Oxygen (wenns eins der damals häufigen 172er war, sogar einen etwas kleineren), aber auf Beschleunigung ausgelegt ist (progressiver Radius im Gegensatz zum damals üblichen radialen). Außerdem ist das ein recht hartes Board, verbunden mit harten Schuhen und einer unflexiblen Bindung. Flache Winkel wollen aber weichere Boots und flexible Bindungen, ein hartes breites Board verlangt auch nach entschiedenerem Aufkanten und mehr Rotation im Körper. Ich würd also schätzen du kommst recht gut durch die Frontside, und dann versuchst du die Backside anzusetzen musst sie aber sofort abbrechen bzw. ausdriften weil du keine stabile Position findest. Das geht noch besser im flachen Gelände wo du nicht schnell wirst, im steileren Gelände wirds aber gleich mal eng.


    Wenn ich richtig geraten habe, dann kannst du an mehreren Stellen ansetzen:


    am Material:

    1. Boots weicher machen (weichere Federn, weichere - rote - Zunge, oder Walk-Mechanismus (bin ich kein großer Freund davon))

    2. evtl. (unsicher) mehr Vorlage am Boot einstellen, vor allem am hinteren; allerdings weiß ich nicht was du da momentan fährst, und ob du einen Keil drin hast

    3. wenn du noch eine Bügelbindung hast, probiers mit der und stell sie eher locker ein so dass der Boot ein wenig seitlich flexen kann


    fahrtechnisch:

    1. schau dir Leute an die mit solchen Boards fahren, vor allem die mit breiten Boards fahren. Petr ist Extremcarver, seine Boards sind anders, aber seine Fahrtechnik - unabhängig von der Schräglage - ist durchaus interessant für dich, vor allem was Oberkörperrotation auf der Backside betrifft

    2. Fahr den Frontsideturn mehr aus, vor allem im Steilen. Setz die Backside nicht an solange du dich unwohl fühlst, sondern erst wenn du wieder langsam genug bist.

    3. Spür die Kante. Damit beginnst du im Flachen und trägst die Erfahrung ins Steile. Auf der Frontside spür sie mit den Zehen des hinteren Fußes, auf der Backside mit dem Schuhrand des vorderen Fußes.

    4. Dreh die Knie zum Hang (klingt blöd, aber geht): auf der Frontside vor allem das Knie des hinteren Fußes, auf der Backside vor allem das Knie des vorderen Fußes (auch ZUM Hang, als Richtung Boardspitze) - das vergrößert deinen Aufkantwinkel, lässt die Turns enger werden und verfestigt die Kante im Schnee.


    fahr mit anderen:

    darüber reden wir hier gerade. Wennst mir deine Nummer schickst schließ ich dich mit der Wiener Carvingpartie kurz, die helfen dir sicher. Und wir natürlich auch.

    du glaubst du hebst mit 50+ unsern Altersschnitt? Pfffff....... :pfeif:


    Also du wärst sicher bei der Stuhleck Partie gut aufgehoben, oder bei uns auch. Momentan samma am Katschberg, aber das wird dir zu knapp sein.


    Material klingt an sich gut, mich treibt nur der Verdacht das Setup könnte dir ein wenig hart sein. Welche Zunge in den UPZs?

    Also ich hab jetzt nur mehr das große Appt im hinteren Haus das wir eh schon die letzten Male hatten, Adlerhorst.

    5 DZ. Ab Donnerstag.


    Mir fehlen noch Namen und Geburtsdaten von mst, dynamike und seinem Kollegen! Von letzteren auch den Anreisetag!


    Wer wird denn eher früher am Do kommen und nimmt den Schlüssel?

    Wir haben beim Katschi Treffen normalerweise einige Hersteller mit Testständen dabei.

    Dieses Jahr wird das nicht so sein, aus Gründen die mit der leidigen Pandemie zusammenhängen.

    Martin (cue Boards) ist aber vor Ort, das weiss ich.

    Und Frank von Virus wird kommen.

    Ob die beiden Testmaterial dabeihaben und bzw in welcher Form sie es vergeben überlass ich komplett ihnen.

    Wenn ihr spezielle Boards testen wollt, bitte nehmt direkt mit diesen Beiden Kontakt auf.

    Und natürlich wars immer so dass wir uns gegenseitig die Boards zur Verfügung gestellt haben. Was mich betrifft: wenn einer ein 185er Virus GS oder ein 202er Sense probefahren will, jederzeit!

    Hallo Martin, ich hab dich jetzt fürs 3.Zimmer im Familiennest (das dürft eine Ausziehcouch sein) vorgesehen, dann musst nix mehr buchen. Zahlung mach ma vor Ort über mich bzw gemeinsam.

    Du bist eh scho bald a alter Hase seh ich, OT, Reschen, Katschi... cool!

    Ich habs letzte Woche in Ramsau und Schladming auch sehr harmlos erlebt, man tut sich schon die Maske rauf, und man wird kontrolliert beim Kartenkauf, es war aber insgesamt - auch durch die überschaubaren Menschenmengen - problemlos.

    Die Maskenpflicht im Außenbereich könnte aber mE bedeuten dass man auch im Anstellbereich (was für mich bisher nicht klar war) und am offenen Sessel- und Schlepplift (was eindeutig nicht vorgeschrieben war) Maske tragen wird müssen.