Posts by RideWithStyle

    Fahren kann man mit jedem Board bei allen Bedingungen. Das zeigt mir Jo jedes Mal auf's neue. Es gibt nur Sweet Spots für jedes Brett. Plasma ist Allround, also für nichts perfekt aber für alles super. Virus ist für harte Bedingungen optimal.

    Auf einfacheren Bedingungen ein Virus zu fahren ist, glaube ich, nur eine Frage der Gewohnheit. Wegen dessen Schärfe muss man etwas mehr auf Trab sein und agiler fahren. Beim Plasma gebe ich bei bestimmten Bedingungen einfach auf und verfluche Kim und Jo. Da müsste ich mehr Mut haben, dann ginge es auch, schön ist aber trotzdem was anderes.

    Und für die perfekten eeewig langen EC Schwünge mit geringer Geschwindigkeit ist ein Swoard optimal. Alleine schon mal wegen dessen Breite.


    Langer Rede kurzer Sinn: Ein Brett für alle Bedingungen sind alle drei. Es liegt an uns Fahrern. Und wenn wir nicht genügend Leistung erbringen, bleibt nur Materialwechsel oder dann nicht Carven.

    Ich sowieso. Ist ja mein Hausberg.

    Es kann nicht zu viele Events geben, würde den aber eher kleiner halten. Mehr nach einem geselligem zusammen sein organisieren.

    Entsprechend wäre mein Vorschlag auch keinen Stand per se zu planen, sondern wenn zufällig ein Hersteller dort sein sollte, kann man sich ja was vom Auto holen. Sind wir alle in einem Hotel oder in Hotels rund um den Schaidberg, ist es noch einfacher.


    Das hängt aber von den Herstellern und vom Andrang ab. Sollte viele Leute kommen und/oder die Hersteller sich dort einen Platz aufbauen wollen, spricht natürlich nichts dagegen. Platz ist genug, der Lifteinstieg ist 10m vom Parkplatz entfernt.



    Ein paar Worte zu Obertauern:

    Zuerst einmal ist es mit 100km ein größeres Skigebiet. Es wird zwar gerne von Familien besucht, weil alles so schön weitläufig ist, allerdings ist der Ort selbst auf 1600m Höhe. Da hören andere Skigebiete schon auf. Das Skigebiet hat den Ort im Zentrum und so kann man in beide Richtungen komplette Runden fahren. Egal wo man ist, man kommt binnen kürzester Zeit überall hin.

    Hervorzuheben ist, dass es kaum ältere Lifte gibt. Alle haben eine immense Kapazität und sind sehr schnell.


    Highlights zum Carven sind:


    Schaidberg FIS Hang: Ein langer Hang, obere Hälfte ist abwechslungsreich, untere Hälfte einfach nur steil.

    Gamsleiten 2: Einer der steilsten Hänge Österreichs. Da einmal runter carven, davon träume ich noch immer. Bis jetzt hat das nur Jo mal geschafft. Wird im Dezember noch nicht offen haben.

    Hundskogel: Oben schmal und steil, unten geht's.

    Panoramapiste: Eine sehr schöne steilere Piste, teilweise schmal, viel zu schnell vorbei. Da bin ich viel.

    Seekareck: Traumhaft. Steil genug, breit.

    Plattenkar: 3 Pisten, von schwarz bis rot. Sehr lange.

    Seekarspitz: 3-4 Pisten, jede mit ihren Herausforderungen. Kanonenrohr macht am meisten Spaß.

    Kringsalm-Autobahn: Eine blaue Piste, aber soo angenehm. Wenn nichts mehr geht...

    Ich habe mein RS Brett jetzt auf eine normale F2 Titanium umgerüstet und verkaufe die auf dem Brett gefahrene Deeluxe X-Bone Carbon.


    Die Bindung ist schon viele Jahre alt aber komplett in Schuss. Nichts verbogen, angerissen oder sonst was.

    Die ist so massiv, dass man schon sich schon fast anfühlt man würde mit Platten fahren. Entsprechend ist sie auch schwerer als die F2 Bindung.


    Nennt einfach einen Preis und gut ist's.



    Wir haben keine Zombieapokalypse, die Sterblichkeitsrate ist nicht 99% sondern irgendwo weit darunter. Um festzustellen wo sie liegt, haben sich dankenswerterweise Brasilien und USA freiwillig gemeldet. 400'000 Tote in USA Stand heute wobei man mit der Infektionsverbreitung noch mitten drinnen, eher am Anfang, ist, das ist schon eine Ansage. Ich möchte diese Anzahl an Toten nicht auf meinem Gewissen haben. (Die exaktere Zahl für die Nachwelt wird die Übersterblichkeit sein.)


    Jetzt gibt es Maßnahmen diese Ausbreitung zu reduzieren die sehr/wenig effektiv sind und mit hohen/niedrigen Kosten verbunden sind. Mit Kosten meine ich finanzielle Kosten, Kosten in die Zukunft, politische Kosten, alles.


    Hier die Balance zu finden ist schwierig und für jeden Anders. Klar ist, jeden in der EU für 4 Monate in der Wohnung einsperren und danach alle Außengrenzen 100% dicht machen, würde die Ausbreitung effektiv stoppen. (4 Monate weil es könnte sich ja Haushaltsmitglied #1 gerade erst angesteckt haben, dann dauert es bis er Infektiös ist und es an Person #2 weiter gibt usw.) Hat China recht gut gezeigt.

    Die Kosten davon wären immens und davon abgesehen würde es nicht funktionieren. Auch das zeigt sich gerade in China und bei uns hat man das im Sommer gesehen. Dank des allgemeinen Lockdowns im Frühjahr hat man die wenigen Infektionsherde im Griff gehabt. Den Sommer hindurch konnte sich das Virus schön gleichverteilen und jetzt ist es überall.


    Ich finde was die Regierungen gemacht haben war nicht sooo schlecht. Die Geschäfte hätte ich wahrscheinlich nicht geschlossen. Wie hoch ist die Gefahr einer Virusverbreitung wenn im ganzen Baumarkt 100 Leute verteilt sind? Den anderen Punkt, den man nicht vergessen darf ist, dass man zum jeweiligen Zeitpunkt Entscheidungen treffen musste die man erst jetzt, im Nachhinein, bewerten kann. Und es fehlt der Vergleich. War der Lockdown im Frühjahr übertrieben? Vermutlich, es hätte auch gereicht die Infektionsherde alleine zu bekämpfen. Kannte man alle Infektionsherde? Vermutlich nicht.


    Das richtig blöde ist, es reicht nicht aus, wenn viele oder die Meisten auf eine Verbreitungsvermeidung achten, es müssen alle(!) sein. Und so sind es gerade die Leute, denen das Masken tragen etc am meisten beim Hals heraushängt, diejenigen die für die Verbreitung des Virus sorgen und zur Verlängerung der Maßnahmen zwingen.

    Für mich ist das verzichten auf Parties und blöde Masken tragen ein geringer Preis dafür den Nachbarn mehr Lebensjahre zu schenken. Aber auch hier wieder, stark subjektiv. Personen für die der Tod nicht etwas absolut zu vermeidendes ist sondern zum Leben dazu gehört, sehen das gelassener, eher als eine Naturgewalt wie ein Erdbeben mit Toten. Gehört zum Leben dazu. Deren Vorschläge gehen dann mehr in Vermeidung wo es einfach und billig ist, aber nicht Jeden um jeden Preis schützen wollen, weil das geht sowieso nicht.


    Bin ich froh von der Seitenlinie kommentieren zu können und nicht die Verantwortung dafür zu tragen. Ist so viel einfacher.

    Mit der Mini 2 darf man im Skigebiet fliegen, sofern keine Menschenansammlungen überflogen werden. Drohne muss im Heimatland registriert sein.


    Trotzdem gelten die logischen Regeln: Liftbetreiber fragen, niemanden stören, am besten neben der Piste fliegen, dann wenn noch nichts los ist.

    Bei Sekunde 0:21 ist Martin und bei 1:00 ist Martin.

    Also Martin U. und Fellnboarder.

    Martin U. ist ein Rennfahrer, man sieht ihn auch gleich in der Szene danach den Berg hinunterrasen. Das was Du als "Turn aufmachen" bezeichnest war eher ein Unglück. Ich hatte ihm gesagt er soll knapp über der Kamera vorbei fahren und alles machen nur nicht die Kamera mit der Board-Nose abschießen. Unnötig zu erwähnen, dass er eine Bodenunebenheit übersehen hat, und dann nur noch mit viel Können der Kamera ausgewichen ist. Mit Full Speed 1cm neben der Kamera vorbei. Geile Aufnahme.


    Die Szene mit Fellnboarder ist von der letzten Saison, knapp vor den Lockdowns in Obertauern aufgenommen.


    Der Großteil ist KiJo im dunklen Tarnanzug und dann noch ein wenig ich selbst. Zwei kurze Szenen aus Hintertux 2018 und Carving Masters 2019 sind noch der Abwechslung wegen reingeschummelt.