Posts by USER

    Werners 2. Punkt ist der wichtigste, da sind wohl alle seiner Meinung: der Boot sollte nicht über die Kante stehen. Sonst hebelt es die Kante bei maximaler Schräglage aus dem Schnee und man schmiert ab.


    Was die mittige Position des Boot zur Bindung / Board angeht:

    Der UPZ hat diese Mittenmarkierung, an der kann man sich orientieren. In dem anderen Thread habe ich angemerkt, dass man den hinteren Schlitten zur mittleren Positionierung dann weiter zur Bindungsmitte stellen muss, als den vorderen. Das führt dazu das evtl. die Ferse am hinteren Boot etwas Luft zur Kante bekommt. Man könnte jetzt natürlich anfangen den Boot auf der Bindungslängsachse nach hinten zu schieben um den Abstand zur Kante an Ferse und Zehe anzugleichen (ich habe das eine Zeit lang gemacht). Das führt aber dazu, dass man leicht verdreht auf dem Brett steht, insbesondere bei breiteren Boards. Außerdem haben Breite und Outline des Bretts Einfluss auf die Einstellung, d.h. wenn man ab und zu das Brett inkl. Bindung wechselt muss man ziemlich viel Schrauben, um das "Optimum" einzustellen. Dieser Versatz manipuliert zudem den Stance etwas.

    Daher bin ich dann irgendwann wieder auf die mittlere Position. Der Unterschied im Fahrgefühl ist eher akademischer Natur, glaube ich. Ich muss aber dazu sagen, dass ich gerne unterschiedliche Boards mit breiten ab ca 20cm und damit auch oft unterschiedliche Bindungswinkel fahre.

    Letztendlich kannst du es ausprobieren oder einfach den Boot (bzz. die Mittenmarkierung) mittig zur Bindung und Board positionieren. Mit letzterem machst du definitiv nichts falsch.


    Zur Einstellung entlang der Längsachse des Boards bei konstantem Stance:

    Natürlich sollte der Brettlbauer wissen was er tut, die Bindungseinstellung ist aber eine sehr individuelle Sache und gerade auch die Position entlang der Langsachse hat imho großen Einfluss auf das Fahrgefühl. Ausserdem haben die meisten Raceboards ein massives Setback verbaut (Versatz der Bindungsposition nach hinten)

    Hast bspw. den Eindruck, schlecht in einen Turn herein zu kommen, schieb die Bindungen einfach etwas nach vorn. Damit wandert dein Schwerpunkt mit und du bekommst mehr Druck auf die Nose.

    Natürlich kann auch seinen Arsch äh Körperschwerpunkt entlang der Boardachse Bewegen, der Effekt ist der gleiche, erfordert aber ein bisschen mehr fahrtechnisches Können.

    Letztendlich denke ich, es ist wichtiger den Körper aktiv auf dem Brett bewegen zu können (vorn-hinten, hoch-runter) und du solltest dich mit deiner Position auf dem Board wohl fühlen.

    Also eigentlich gilt wie immer: probier es aus und finde das Optimum für dich.

    ich gehör auch zu den kurzfüsslern mit MP27 und habe nach umstieg auf upz auf die kürzere F2 Bindung umgestellt.

    Wenn man den Boot mittig über der Bindung platzieren will muss der Fersenschlitten weit nach vorn, denke bei Größe L wirds da schon knapp. Außerdem siehts besser aus :thumbup:

    Interessanter Ansatz.

    Der Gunther hatte doch für seine Unterarme immer diese LKW-Planen-Überzieher. Das hier scheint die logische Weiterentwicklung.

    Aber bei der Materialwahl wäre ich lieber vorsichtig bzw. kommts sicher auch auf das Einsatzgebiet an. Mit 9m Radius am Brett fährt man sicher etwas gemächlicher als es der ein oder andere hier tut - da kann es schon wieder von Vorteil sein, wenn das Textil den Speed nicht abbaut.

    Aber auf ner schön steilen schwarzen Piste, mit einem Brett mit GS-Radius.... nicht ohne meine Textilbremse. Und genau hier machts imho am meisten Spass das Sika oder Aquasure oder wasauchimmer von den Klamotten zu scheuern.

    Mir ist das so auch noch nie passiert. Den Verschlussmechanismus der Bügelbindung hätt ich als Idiotensicher eingeschätzt. Aber das ist er dann wohl doch nicht.

    Was ich aber festgestellt habe: wenn Schnee unter der Sohle klebt, dann geht die Bindung schwerer zu und der Hebelweg hinter dem Totpunkt wird kleiner. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sich die Bindung von selbst öffnet.


    Hat sich evtl die unterste Schnalle des Boot geöffnet und diese dann die Bindung?

    Ich hab heute das gute Wetter mal genutzt um mein geändertes Setup am Pumping-Board zu testen.

    Getauscht habe an der vorderen Achse das Bushing boardseitig (Barrel hart gegen Cone weich), im Trockentest sprang die ausgelenkte Achse deutlich schöner in die neutrale Position.

    Auf den ersten Metern spürte ich gleich die Verbesserung... bis ich zu scharf einlenkte und die Rolle an der Brettunterseite abrupt stoppte :(

    Gut dass nichts weiter im Weg war, ich sauber auf dem Aphalt abrollen konnte :pinch: und alles dabei hatte, um das Problem zu beheben.

    Session gerettet... Setup für stark verbessert befunden und ausgepowert heim gefahren.


    2 Dinge hab ich gelernt:

    - nie aufhören am Setup rum zu spielen

    - bei geändertem Setup immer den Achsfreigang checken


    Frohes Rollen

    Dann würde ich einfach mal schauen für welchen Fahrstil man sich interessiert und entsprechend eine Vorauswahl beim Material treffen.

    Ansonsten ist das mit dem Longboarden wohl ähnlich wie beim Schneecarven... von persönlichen Vorlieben und Zielsetzungen abhängig. Die Unterschiede zwischen Surfskate und Downhill-Longboard sind sicherlich so groß wie zwischen Pureboarding und Riesenslalom-Brettern.


    Ich habe vor ein paar Jahren mein erstes Brett gekauft. Weil ich pumpen wollte, ists eben ein Long-Distance-Pumper inkl. entsprechendem Setup geworden - die Nachteile, die ein solches Setup für einen Anfänger mit sich bringt (Hoher Stand, unruhige Vorderachse), habe ich in Kauf genommen für das Ziel, das Board ohne Fussabsetzen in Fahrt zu halten.

    ah, die gibt's ja noch zu kaufen.

    Ich hab das scheinbar ältere Modell mit (zusammengesikaten) fingern und langer Stulpe.

    Das Faust Modell sieht auf den ersten Blick deutlich haltbarer aus. Ganz ohne sika wirds aber dauerhaft auch nicht gehen.


    Achja, ich wäre auch an einer Sammelbestellung interessiert, würde aber bei meinem alten Handschuh in bleiben, Größe S scheint ja noch verfügbar.

    Vor 10 oder 15 Jahren gab es mal diese Handschuhe, welche auf der Handfläche komplett aus diesem schützendem Material (Keprotec?) gefertigt waren. Ganz ohne Sika gehts da auch nicht, aber Sika hält ja auch offene Nähte zusammen ;)

    Bei meinen zerfällt seit einiger Zeit auch noch das Innenfutter, aber mit separatem Innenhandschuh auch kein Thema.


    Wenn ich mir so die Verarbeitungsqualität der üblichen Handschuhe im Handel anschaue, bleib ich lieber bei meinen alten und der ein oder anderen Sika-Session.


    Achja, und bezüglich der Protektoren: kommt halt auf die Menge des Sika an. Das hat aber noch etwas Rest-Flexibilität.

    Ich war letzte Saison über Sylvester dort und kann das bestätigen.

    Interessant ist aber auch die Flutlicht Piste in Innichen. Abends macht's halt auch Spass :thumbsup: