Posts by flow15

    Hi, im Artikel 2 "Bindungswinkel und Grundstellung" wird zwar sehr ausführlich auf genau diese zwei Themen eingegangen. Was mir hier fehlt ist der Stance und die Position der Bindung auf dem Board.

    1) Stance (der Abstand der vorderen und hinteren Bindung) ist mir mittlerweile klar. Grobe Faustregel Abstand in etwa der Kniehöhe des Fahers.

    2) Mit Position meine ich dabei zwei Dinge

    a) wo soll man die Bindung in der Querachse (Breite) des Boards montieren? Komme darauf, da ich kürzlich hier was davon gelesen habe, dass jemand nur den hinteren Bügel der Bindung verstellt, damit er mit dem Schuh über die Mitte des Boards kommt.

    b) Wo soll die Bindung in Längsachse (Fahrtrichtung) montiert werden? Boards habne ja üblich 2x8 Inserts. Nehme ich jeweils die mittig liegenden 4 Inserts? Zudem lässt sich die Bindung ja so auch noch um ein paar Zentimeter, unabhängig der vewendeten Inserts verschieben. Gibts ne Faustregel wieviel das Verhältnis von Abstand Boardspitze zu vorderer Bindung, Stance und Abstand hintere Bindung zu Tail sein soll? Inwiefern kann man damit die Fahreigenschaften beeinflussen (ist wohl vl. je nach Boardtyp unterschiedlich)?


    Gibts da zu 2.a/b auch eine Wissenschaft/Expertise? ;)


    Danke!

    Ähm,

    warum? Du kannst doch eine L soweit zusammendrehen bis es passt.

    Umgekeht geht halt nicht.


    GRuß Jürgen

    also i könnt schon nachvollziehen, warum explizit eine M gesucht wird. zwar kann man die L auch soweit zusammendrehen bis der Schuh passt, aber die Dinger vorn und hinten (weiß nicht wie man das nennt - dort wo eben der Schraube drinnen sitzt zum zusammenziehen) steht dann bei einer M nicht soweit raus als bei einer L. Ergo sind bei gleichem Bindungswinkel, höhere Schräglagen möglich, bevor man mit der Bindung im Schnee ist.

    Wie meinst du das? (also was bedeutet "vor" und "nach"?) Das Fullspeed ist ja ein Board für Kinder/Jugendliche.

    du hast recht... hatte stattdessen das "The Cult" gemeint.

    Danke für die Info über dein Telefonat mit Sigi. Finde ich fair von ihm, dass er dir das nicht gleich einredet. Gibts irgendwo eine Auflistung der Testcenter?


    Den anderen Antworten: Danke, aber nix für ungut. Weiß grad nicht was ich mit euren Antworten in Bezug auf das BLACK69 anfangen soll. ;)

    Hi leute,

    hab gesehen, dass SG ein neues Board in seinem Portfolio hat: Black

    SG B.L.A.C.K.


    Wenn ich es richtig verstehe, reiht es sich nach dem Full Carve und vor dem Full Speed ein. Dazu gibt es nebst der Info auf der Produktseite folgende Info:

    B.L.A.C.K. Ist 169cm lang und eine Spassmaschine fuer die Piste. Es hat einen angenehmen drehfreudigen Radius, ist weicher im Flex als das FULL CARVE, und fuer gemuetlichen Pistenspass das richtige. Die 169cm sind wegen der neuen Form sehr leicht zu drehen. Das Board ist vorne breiter als hinten, hat einen leichteren engeren Radius als vergleichbar das FULL CARVE, wodurch es wie von selbst in die Kurve einlenkt. Da es hinten schmaeler ist, kann man den Turn auch leichter zumachen. Fast mueheloses Carven.

    Das B.L.A.C.K. ist auf leichtes Carven auf der Piste ausgerichtet. Sigi hat dafuer die 169cm Laenge ausgewaehlt, weil es die Allroundlaenge ist, die von den meisten Ridern gewaehlt wird. Man ist mit dem 169er am flexibelsten, kann kurze und laengere Turns variieren.


    Mich hätte interessiert ob das jemand von euch hat? Und falls ja, was er dazu berichten kann... (speziell auch im Vergleich zu anderen (SG)Boards).


    Grüße an euch und hoffe ihr habt da und dort doch die Möglichkeit, aktuell ein paar Linien in den Schnee zu schneiden. :thumbup:

    Danke schonmal für eure kommentare.

    mit dem Trockentraining habe ich bereits begonnen. werde es noch fortsetzen, wenn möglich auch mit gekühltem equipment. Bisher keine auffälligkeiten - sprich bindung hat sich nicht geöffnet. wird aber auch daran liegen, dass ich die bindung direkt nach dem sturz für die restliche abfahrt ein wenig nachgezogen habe und nun alles strenger ist. auf der anderen seite auch deswegen, da man im trockentraining, nie die kräfte wie auf der piste aufbringen kann.


    ich glaube mich erinnern zu können, dass ich zuerst vorne aus der bindung kam (also quasi seitlich rausdrehte) und nicht hinten. von daher würde die beschreibung bezüglich "plusposition" passen (auch wenn ich kein EC mache).

    jetzt noch ein detail, das ich initial nicht erwähnt hatte (bewusst, damit ich nicht einen knochen hinwerfe, auf den sich dann alle stürzen). Da ihr aber fast alle das gleiche geschrieben habt, rück ich jetzt damit raus:
    Direkt vor der abfahrt, bei welcher der unfall passierte, war ich auf der toillete der bergstation. war also aus der vorderen bindung raus. mir war also auch schon der gedanke gekommen, dass es mit schnee unterm schuh zu tun gehabt hätte können. mir wäre zwar nicht bewusst gewesen, dass ich schnee unterm schuh hatte, auch nicht, dass die bindung härter zum schließen gegangen ist. jedoch hatte ich die restlichen abfahrten vor dem unfalll kein problem, und war eben direkt vorher aus der bindung um aufs wc zugehen. auch wenn das nun als die wahrscheinlichste ursache im raum steht, bin ich doch noch ein wenig skeptisch, denn mit dem hinteren fuß geht man gefühlterweise 10x öfter aus der bindung raus (sessellisfte,...) und schließt sie dann wieder. -> in dieser häufigkeit steigt auch die wahrscheinlichkeit, dass ich auch da mal schnee unterm schuh hatte, jedoch war das bis auf 2, 3x in den letzten 20 jahren nicht der fall.


    zur ursachenforschung wäre mir auch in den sinn gekommen, dass dich den bügel vielleicht einfach nicht vollständig geschlossen habe. Das kann ich mir aber nicht vorstellen, da das schließen der bindung mittlerweile ein solcher automatismus ist und eine unvollständig geschlossene bindung wohl auch offensichtlich gewesen wäre.


    später versuche ich euch noch fotos von meiner bindung+ schuh zu posten. warum? > mehr dazu im folgendem post.


    danke

    Hallo pistenschlitzer,

    kurz vor Corona, also Anfang 2020 ist mir Folgendes passiert. In einem Backsideturn ist mir die vordere Bindung aufgegangen. Sie öffnete sich am Scheitelpunkt des Backsideturns - war also quasi wenn das Board genau in Falllinie zum Hang steht.

    Dies hatte zur Folge, dass ich erstmal nach hinten auf meinen Allerwertesten stürzte. Das war ja noch nicht so schlimm. Danach machte sich die Hebelwirkung des Boards bemerkbar, das sich dieses seine eigene Richtung als mein Körper suchen wollte. Dabei bekam mein rechter Fuß dieses ganze Gewicht + Hebelwirkung als Torsionsbewegung ab, was meinem Sprunggelenk/Knöchel gar nicht gefiel. Der Snowboardtag war damit vorbei und endete in der Unfallambulanz. Ich hatte einen Bänderriss vermutet - zum Glück war es "nur" eine Bänderzerrung. Wenn ich jetzt nochmal an den Sturz und das Ausdrehen des Fußes denke - puh ungutes Gefühl - muss ich nicht nochmal erleben.

    Weshalb sich die Bindung geöffnet hat, kann ich nicht nachvollziehen (siehe dazu auch weiter unten). Zu locker war die Bindung nicht eingestellt. In meinen 20Jahren Hardboot fahren, ist mir das vielleicht 1-2x passiert - allerdings nie an der vorderen Bindung und nicht während voller Fahrt.


    Aber warum schreib ich euch das? Ich will ne Runde Mitleid - nein Scherz. Es geht darum, dass ich nun Null Vertrauen in mein Material mehr habe und ein echt ungutes Gefühl habe, wenn ich wieder aufs Board steige. Bin überhaupt nicht motiviert.

    Ich habe eine F2 Bügelbindung (Race Titanium) und den Deeluxe T700 Track. Board ist ein F2 Speedster Equipe SL.

    Jetzt habe ich mal alles inspiziert an Bindung (Metallbügel, Kunststoffschnalle,...), Schuhe, sonstige Befestigung am Board. Konnte hier keine Auffälligkeiten feststellen.


    Ist euch sowas auch schon passiert?

    Was könnte ich noch an meinem Equipment prüfen? Bzw. anderweitige Tipps?



    Wünsche euch schöne Feiertage!

    mfg,

    flow