Warum hat sich eure Bindung geöffnet?

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  • Steile Backside gefahren und mich plötzlich am zu hohen Lateralflex gestört.




    Eine Schraube der hinteren Fersenaufnahme war ausgerissen und damit war die Bindung während des Fahrens aufgegangen.


    Frontside mit Druck- hintere Bindung Insert augerissen- Aufschlag- zwei angebrochene Rippen...

  • Ob der Fruno in den letzten drei Jahren wohl etwas aus den bisherigen Beiträgen ableiten konnte?

    "I could care less about going straight. I want to make the turns and feel that energy. It's a physical thing."

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 Mal editiert, zuletzt von Eisi ()

  • Ich kann eine neue Variante berichten:


    F2 Intec. Die Schrauben mit dem man den Fersenteil auf die Bindung schraubt und die Position des Fersenteils einstellen kann, waren locker. Damit ist der Schuh nach hinten gefahren und natürlich kommt der Schuh vorne aus dem Bügel, wenn die Ferse sich 3cm verschiebt.


    Bin die schwarze Piste hinunter gecarvt, unten dann Schuss gefahren, ca. 70km/h, plötzlich war der vordere Fuss in der Höhe. Die Ferse hat noch mit den Intec Bolzen gehalten, aber Kontrolle war da nicht mehr. Kurz überlegt ob ich abschwingen soll oder was sonst möglich wäre, dann schnell auf den Rücken fallen lassen und Brett nach oben gehalten.


    Man sollte auch diese Schrauben, trotz deren gerändelter Unterseite, mehr als einmal alle zwei Jahre kontrollieren.

  • Muß gestehen ich hatte diesen Fred komplett aus dem Fokus verloren. Aber wenn ich mir das jetzt nochmal durchlese stelle ich fest dass man schon Tendenzen feststellen kann:



    1. die Grundplatte scheint wirklich nur bei der Uralt-BurtonPhysics gerissen zu sein. Ich weiß dann noch von einer Bomber TD2, wo die Grundplatte gerissen is (allerdings unter einem 120 kg-Mann). Aber gehen wir mal davon aus, dass die Grundplatten prinzipiell halten, und zwar auch (was mir wichtig war zu erfahren) bei den Plastikbindungen a la Carve RS.


    2. ausgerissene Inserts scheinen kein Thema zu sein. Ich les auch nix von gerissenen Bügeln, auch wenn es da mal ich glaub ein F2-Thema gab bei älteren Titanium-Bindungen.


    3. Schrauben prüfen, klar. Werner, die Rändelschrauben lösen sich wenn a) zu oft auf- und zugeschraubt oder b) zu wenig festgezogen. Das is mir auch schon passiert. Dass es dann soweit geht dass der Zehenteil rausfällt is arg, gut dass da nix passiert is. Grundsätzlich sag ich aber: Bindungsschrauben müssen regelmäßig kontrolliert werden. Alle.


    4. Das Hauptthema is anscheinend der Intec-Fersenteil, und nicht dass da etwas brechen würde sondern einfach die Bedienerunfreundlichkeit. Ich kann auch gewaltig schimpfen seit ich Intec fahr. Vor allem wenns pappt, oder ich eh schon völlig erledigt bin, auf unebenem Untergrund usw... bis ich da sicher drinnen bin sind die Skifahrer schon wieder unten beim Lift. Die Konstruktion ist verbesserungswürdig. Die Versuchung einfach mal auf Verdacht loszufahren ("wird schon einschnappen") ist teilweise echt groß. Ich seh auch nicht gscheit hin beim hinteren Fuß.


    5. reine Bügelbindungen scheinen ein wenig unproblematischer zu sein.

    Gegenden nördlich des Alpenhauptkammes sind aus klimatischen Gründen unbewohnbar.
    (H.Rosendorfer)

  • Als ich damals umgefahren wurde und aus der hinteren Bindung flog, hats mich noch um 180° gedreht und mein Knie in der vorderen Bindung auch.


    Wer das mal mitgemacht hat, der kontrolliert ganz genau, ob die Bindung auch fest sitzt.

  • Bei der Ibex-Bindung (früher Burton Race, jetzt CC Speed) gibt es regelmäßig Bügelbrüche. Besonders betroffen ist die erste Generation der Carve Company Bindung. Inzwischen werden die Bügel nach dem Biegen nochmal geglüht. Zu diesen Bügeln kann ich nix sagen. Vor zwei Wochen ist Moritz die Grundplatte gebrochen (war schon die zweite gebrochene, die ich gesehen habe)

  • Schrauben prüfen, klar. Werner


    Grrr. Das wurde mir da auch schlagartig klar. :wacko:



    Wenn ich das so lese sollten wir den Thread lieber ganz schnell komplett löschen. Sonst könnte noch jemand auf die Idee kommen, unser Sport sei nicht ganz ungefährlich.

  • Umständlich ist außerdem, dass man bei Verwendung der CC Speed mit Keil die Bindung vom Keil abschrauben muss, um die Schrauben zu prüfen, mit denen der Keil seinerseits am Board befestigt ist. Mal sehen, ob der Schraubenlack was bringt ...

  • Sorry, Werner, wollt ned obergscheit sein. Wars aber trotzdem. Berufskrankheit..

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  • Hallo,

    1. die Grundplatte scheint wirklich nur bei der Uralt-BurtonPhysics gerissen zu sein. .

    Ich habe in Hintertux eine Swoard-Bindung gesehen, die an den Langloechern vorne Haarrisse hatte. Es gibt jetzt wohl neue, dickere Grundplatten.



    frunobulax schrieb:

    4. Das Hauptthema is anscheinend der Intec-Fersenteil, und nicht dass da etwas brechen würde sondern einfach die Bedienerunfreundlichkeit. [...] Die Versuchung einfach mal auf Verdacht loszufahren ("wird schon einschnappen") ist teilweise echt groß.

    Da trauere ich noch meiner Burton StepIn-Bindung nach. Sobald die "eingerastet" war, blieb sie auch zu. Bei den Intec habe ich viele Leute gesehen, denen in der ersten Kurve die Bindung wieder aufging.


    Gruss,

    Juergen

  • Beim Einrutschen hat es einem die Inserts seiner F2/ProFlex (glaub ich)

    herausgerissen. Ferse, vorderer Fuß. Ich hab ihm angeboten meine Ersatzbindung bei der Salomon-Bar nutzen zu können aber um dahin zu kommen musste er bei Plasma vorbei und Gunter hat wohl Ersatz dabei gehabt. Ach ja, verletzt hat er sich glücklicherweise nicht.

    Zurück bleibt ein tiefer Kratzer im Schnee und ein paar weinende Fünfteiler.

  • Wie schon mehrfach erwähnt. F2 Intec.

    Bei Neuschnee unterm Absatz kann manchmal sein das nur 1 Bolzen reinflupt.

    Das letzte mal bei mir vor mehreren Jahren. Zum Glück immer gelich in der ersten Kurve gemerkt und miestens hinten mit folgendem Bauchpaltscher.

    Keine Knieverletzungen.

    Jetzt habe ich nur noch Titanflex auf den Raceboards wo man den Biolzen sehen kann wenn er drin ist. Losfahren zu 99% nur naco optischer Kontrolle.

    Nach den vielen Jahren gibt es auch 1 % akustische Kontrolle. Ich höre ob er drin ist.


    Habe noch 2 Bomber TD3 Stepin.

    Letztes Jahr in Gurgel aus dem Sessellift ausgestiegen und den hintern Fuß so elgant mit leichtem Schwung in den nicht mehr vorhandenen Frontbügel einschwingen lassen und auf dem Ars... gelandet.

    Bügel war weg. Beim Aussteigen nicht bemerkt.

    Meine Freundin meinte nur unten hätte Sie was im Schnee liegen sehen was zu mir gehören könnte aber nix weiter dabei gedacht.

    Folge. Skido fahren dürfen. Natürlich war bei dem List die Talfahrt nicht erlaubt.


    Jetzt ist echt blöd. Man bekommt keinen Frontbügel. Insolvent mit Bomberhersteller ist aktuell.

    :thumbsup: Übrigens: mehr Speed durch höhere Geschwindigkeit :boarden:

  • Da stell ich Thesen auf, nur damit Ihr sie mir gleich widerlegt. Ok, Grundplatten bei IBEX und SWOARD (die ham a Bindung?), Bügel bei IBEX und Bomber.


    Was ich mich frag: es wird immer der F2 Intec Fersenteil erwähnt. Ist da ein Unterschied zu anderen Intec Fersenteilen (soweit überhaupt existent) was das Einrasten betrifft oder kommt F2 nur zu der Ehre weil die meisten Intecs halt F2 sind?

    Ich hab die Powerlock II, da ist aber wenn ich mich ned komplett täusch der Fersenteil exakt derselbe wie F2. Der einzige andere Intec Fersenteil der mir einfällt ist Bomber bzw Fintec. Hat der dasselbe Problem? Gibts Intecs die besser funktionieren?

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    (H.Rosendorfer)

  • Zu dem Thema fällt mir was neues ein:


    Mir ist zum Ende der letzten Saison auch mal die F2 Intec-Bindung hinten aufgegangen, obwohl ich zu 100% sicher war, daß ich richtig im Adapter drin war.


    Als ich jetzt vor der Saison mein Equpiment kontrolliert habe musste ich feststellen, dass einer der Bolzen eben nicht nur an der Unterseite eine Fase hatte, sondern auch an der Oberseite. Ich habe das dann mal trocken ausprobiert und konnte tatsächlich den Schuh bei bestimmten Bedingungen ohne große Mühen nach oben aus dem Intec-Halter ziehen.


    Wie ich am Bolzen das Metall da weggeschrabbelt habe... keine Ahnung...


    Habe dann einen neuen Intec-Absatz verbaut.

  • Gaaanz einfach:

    Masse x Gewicht x G Kraft = Bolzen abgeschabt :achso::groehl::duck&weg:

    oder so ähnlich. Hat jemand studiert wo es besser weis :-?

    Wer den Schaden hat..............:floet:


    nur Spaß, ich arbeite selbst sehr stark an der Hangabtriebskraft. habe die 96kg erreicht. ;(

    :thumbsup: Übrigens: mehr Speed durch höhere Geschwindigkeit :boarden:

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von soulsurfer01 ()

  • Eigentlich bin ich immer ziemlich zufrieden mit der Titanium Step in. Habe schon viele gefahren. Am letzten Tag der letzten Saison sind mir jedoch am vorderen Fuß, am hinteren Teil die Schrauben abgeschert und ein Insert hat es rausgezogen. Ich habe diese Bindung jedoch bestimmt 6 Jahre gefahren. Gott sei Dank ist nichts passiert. Ich nehme an es war ein Ermüdungsbruch.:nuts:

  • ... am hinteren Teil die Schrauben abgeschert und ein Insert hat es rausgezogen.

    Das Problem kenne ich auch, hatte ein Mitcarver von mir vor 4 Jahren. Wir haben auch den Grund dafür gefunden.


    Sobald man bei den F2 Bindungen ein Canting oder einen Heel- bzw. Toelift verbaut, wirken Scherkräfte auf die Schrauben und die Inserts, welche die Fersen- und Zehadapter an der Grundplatte halten (mechanisch nicht gerade die schlauste Lösung).


    Es ist deshalb wichtig alle paar Jahre diese Insert und Schrauben auf Risse zu überprüfen oder gleich zu wechseln. Viel besser ist die Belastung, wenn kein Canting, Heel- bzw. Toelift verwendet wird (für EC empfohlen), weil dann die Inserts gerade aufliegen und keine Scherkräfte mehr auftreten. Natürlich kann man mit den Schmallbrettern nicht ohne Heellift leben -> öfters nachprüfen.


    Beim Wechseln der Inserts noch darauf achten das man die stabileren verchromten Inserts nimmt. Weiss nicht ob es die messingfarbenen noch gibt, aber die halten nicht lange durch.

    Moon-and-carve-Poster-slim-tumb.png?raw=1MOON & CARVE 2018: Der neue Raceboard Event im Berner Oberland auf der Metschalp, Frutigen, Schweiz.

  • wirken Scherkräfte auf die Schrauben und die Inserts

    das ist aber doch wohl bei jeder Schraubenverbindung so, wenn irgendeine Form von Querkräften wirken, auch ohne heel- und toelift. Und davon gibt´s immer wieder reichlich.

    Aber ich gebe Dir Recht, dass es problematisch wird, wenn die Schraube und das Insert nur einseitig belastet werden - wenn also die beiden Anlageflächen nicht parallel sind.

    Das kann schnell zu Ermüdungsbrüchen führen.

    Könnte man vermeiden, wenn die Inserts eine kugelförmige Anlagefläche hätten... aber das kosta ja fast garnix...

    denke ich, dass die Fersenaufnahme etwas aufgebogen ist

    nein, absolut nicht. Habe alle drei Bindungen noch mal kontrolliert und nachgemessen. Haben alle das gleiche Maß...

    Ich such mal den Bolzen und mache ein Bild...