Kann man / wir den Snowboardsport mit Alpinboards und Hardboots fördern/sponsern

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  • Aus gegebenem Anlaß greife ich die Meinung von ein paar verdienten Mitgliedern des Forums auf und mache mal einen Fred auf.


    Es wurde an anderer Stelle angefangen warum wir immer weniger werden und kein Nachwuchs bekommen.
    Gründe/Ursachen wurden viele genannt.


    Die Probleme des Sports wurden ja schon hinlänglich angeprangert.
    1.Scheis Wetter – globale Erwärmung.
    2.Alles zu teuer – Skipass, Snowboards, Boots, Übernachtungen ……
    3.Alles viel zu weit zum Fahren und einiges mehr


    Ursache und Wirkung.
    Spart euch doch zu lamentieren über Punkte welche zum Eeinen nicht geändert werden können und zum Zweiten nicht für jeden zutreffen.
    Zu 1 kann man nix machen – direkt zumindest.
    Zu 2 darüber kann man streiten. Nur weil Du und nicht genug Kohle haben muß es andren nicht auch so gehen. Siehe die Kilometer langen Schlange an den Neuralgischen Samstagen.
    Die haben alle das Geld um in die Berge zu fahren. Seht doch das ganze Potenzial.
    Es kommen jährlich tausdende nach AT/CH und IT + D zum Skifahren und Boarden.
    Zu 3 da kann man nix machen


    wir brauchen hier auch nicht seitenlang alle Gründe zu suchen warum irgendwas aus irgendeinem Grund nicht gehen könnte oder vielleicht und auch nicht oder sonst was.
    Wir sollten Ideen zusammentragen ob es möglich ist den SB mit Hardboot zu fördern.
    Die größte Problematik für fehlenden Nachwuch sehe ich aber wo anders.
    Snowboardschulen! Hier wird der Nachwuchs geschult.
    Verleihsationen! – für Hardboot gibt es praktisch nur in Sölden was.


    An denen beiden Punkten sollte man anfangen. Ich denke das könnte vielleicht gehen.


    Dazu hätte ich 2 Ideen. Bzw. Dinocarver hat es angefangen.


    Kann man eine Verleihstation dazu bringen Hardboots und Alpinboards raus zu geben?
    Warum nicht?
    Zeigt Ihnen den Invest und den Profit. Wenn es passt wird es funktionieren.


    1 od. 2 Stationen werden am Anfang maximal zu stemmen sein.
    Eine Möglichkeit wäre das Forumsmitglieder Boards u. Boots besorgen die man dem Verleih zur Verfügung stellt.
    Vielleicht ein easy going Board F2 Silberpfeil. Die kann man gebraucht für 100-200 schiesen. Davon 4-5 Stück in verschiedenen Größen.
    Boots habe ich mal geschaut. 30-60 € Bindungen – schau mer mal.


    Ein Standorte wäre natürlich Ideal am Reschensee.
    Ischgl wäre für den wetsliche Teil Tirols ganz net.
    Da habe ich auch den Ansatz bei SB Schule gesehen.
    Ein Kurs hat mit Gummistiefeln gecarved. Ich wette das da der ein od. andere auf ein Alpinbrett umgestiegen wäre.
    (Zillertal könnte vielleicht später noch in Angriff geommen werden)


    Im Salzburger Land wäre vielleicht der Werner als Ansprechpartner ein geeigneter Kandidat

    Snowboardschulen:
    da sehe ich das größte Problem. Von oben wird glaube ich versucht Hardboot auszugrenzen(braucht keiner, bieten wir nicht an)
    In Ischgl habe ich aber einen Kurs beobachtet welche RESPEKT ganz gut abgeliefert hat für Gummistifler.
    Vielleicht ist da eine Möglichkeit im kleinen was zu etablieren. Ein Versuch ist es wert. Fragen kostet nix.


    So, was meint Ihr. Hirngespinnst oder durchführbar? 8o?(:sleeping::wacko:

    :thumbsup: Übrigens: mehr Speed durch höhere Geschwindigkeit :boarden:

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  • Sehr lobenswerter Ansatz, Jürgen.


    Jedoch: Wofür?


    Der gesamte Snowboardsport ist rückläufig. Dies hat verschiedene Gründe. Bestimmt spielen da auch die schwerwiegenden Fehlentscheidungen der Snowboardindustrie in den 90er Jahren eine Rolle. Damals hat die Skiindustrie auf den Markt gedrängt und die etablierten "coolen" Marken (Burton, Nitro, F2 etc) mussten sich mehr und mehr abgrenzen. Deshalb wurde das alpine Snowboardfahren komplett aus der Landschaft verdrängt. Dies betrifft den Handel, den Wettkampf, die Medien und am wichtigsten: Das Lehrwesen.


    Jetzt stellt man allerdings fest, dass der allergößte Marktanteil aus Urlaubern besteht, die 1-2mal im Jahr auf Pisten rutschen. Klar, dass diese mit Freestylematerial keinen Spaß mehr haben und zurück auf die Ski gehen. Damit ist nicht nur der alpine Snowboardpsort tot, sondern der gesamt Sport wird mehr und mehr eine Nische. So, wo ist hier jetzt unser Platz? Wir sind eine Nische der Nische.


    Was kann man tun (und was tun wir bereits oder haben wir getan)?: Wir können ein wenig multiplizieren indem wir schulen. Und damit meine ich von der Pieke auf mit richtigem Wissen. Sowas was RWS macht oder unser Mann mit den Rennkids (Wo ist der eigtl?), oder der Jörg. Oder das, was wir in den ersten Session bereits 2007 gemacht haben. Das hat doch auch wunderbar funktioniert. Es gibt Sessions. Es gibt Top Material. Jeder hat ein paar Kumpels zu fahren. Was will man denn mehr?


    Meine Meinung: Ob der Sport jetzt noch weiter dahindarbt, oder ein revival erlebt oder sogar ganz ausstirbt: Mir isses egal. Eines habe ich gelernt. Nach 22 Jahren Posen, Abliefern und Lehren. Die besten Runs hat man immer noch komplett für sich selbst. Wen kümmert da der Nachwuchs?

  • Ich bin eigentlich nicht der Ursprung der Idee. Es kommt aus einem Fred vom Reschenordner 2016.
    Da kam die Idee auf aber es ist nichts weiter passiert. Jetzt hab ich mal die Initiative ergriffen. Mal sehen.


    Ok. eine Meinunng.
    Beim ersten Absatz bin ich voll bei Dir. Da wurden Fehlentscheidungen getroffen die sich auf den gesamten Markt ausgewirkt haben.
    Korekt ist auch das die meisten Urlauber 1-2x im Jahr fahren gehen.
    Aber können wir wenigstens im kleinen was bewirken. Wollen wir es oder nicht. Bringt es was? Das wird man sehen wenn man es versucht hat und es hat geklappt oder nicht.


    Klar ist es seit langem Rückläufig und es gibt haufenweise Gründe dafür. Aber können und wollen wir es versuchen zu ändern.
     :daeumchen:

    :thumbsup: Übrigens: mehr Speed durch höhere Geschwindigkeit :boarden:

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  • Jupp!
    wozu missioniern, wie Jehovas Zeugen? Die werden ihren Wachturm auch nicht los. Der gemeine Winterurlauber ist mit Ski doch auch am besten bedient. Und der, der so tickt wie wir, kommt alleine drauf.

    Realität ist nur eine Illusion, die durch Mangel an Alkohol hervorgerufen wird.

  • Sers ,


    ich hab ja auch gemeckert....
    aber zu Punkt 2 ....also zu teuer , und wer kein Geld hat soll zuhause bleiben.
    Ich denke mal das mein verfügbares Haushaltseinkommen nicht am unteren Ende der Skala liegt.
    Trotzdem ist mir ein WE mit 4 Personen bei Preisen von 850-900 Oiros zuviel. :thumbdown:


    Hiermal ein guter und aktueller Bericht.
    http://www.br.de/mediathek/vid…8-quer-skifahren-102.html


    In einem früheren Leben gab`ich noch Snowboardunterricht.
    Es waren tatsächlich ca. 5 Hardbootsfahrer darunter.
    Von denen fährt jetzt jeder wieder Ski.
    Sogar meine LAG ist jetzt wieder auf Pommes zurück..... ;(


    Ansonsten sehe ich es so wie der König. :thumbup:


    Gruß
    Fonsi

  • Tja,
    das ist Pesimismus pur. Bei dem Bericht kann man in Endzeitstimmung kommen.
    Wetter war ja schon Thema. Gegen den Klimawandel kann man so direkt nichts machen.
    Am letzten Wochenende hatte ich es live. Freitag Regen bis 11h. Dann Sonne bis Abends. Samstag ganzer Tag Sonne und Sonntag Schnee bis 11h dann steigende 0 Gradgrenze bis auf 1500 Meter. Nicht lustig.
    Aber fakt ist, es kommen immer noch tausende Urlauber in die Alpen. Alle wollen fahren. Kann man da ein paar auf Alpinboards bringen?

    :thumbsup: Übrigens: mehr Speed durch höhere Geschwindigkeit :boarden:

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  • Jupp!
    wozu missioniern, wie Jehovas Zeugen? - weis ich nicht. Vielleicht das der Sport nicht so schnell stirbt, oder gar nicht.
    Die werden ihren Wachturm auch nicht los.
    Der gemeine Winterurlauber ist mit Ski doch auch am besten bedient. - Geb ich Dir recht.
    Und der, der so tickt wie wir, kommt alleine drauf. - Ja, und wenn er drauf gekommen ist und es mal ausprobieren möchte? Wo geht er dann hin?

    :thumbsup: Übrigens: mehr Speed durch höhere Geschwindigkeit :boarden:

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  • Wie bei Aktien: So viel Kapital hat man nicht um gegen die Masse anzukommen.


    Man kann einen Bedarf wecken - machen wir, indem Leute uns ungläubig zusehen.
    Man kann Interesse in der Breite wecken - ist schwierig Veröffentlichungen in der Zeitung oder Fernsehbeiträge zu bekommen.
    Man kann die Gelegenheiten bieten - das ist es ja was in diesem Vorschlag drinnen steckt, Gelegenheit zur Schulung, Gelegenheit Material auszuprobieren.


    Ich halte die Materialfrage als die teuerste und den am wenigsten Erfolg versprechenden Ansatz. Viel besser die Bekanntheit zu steigern, Schulungen anzubieten und dann mit vernünftigen Freestyleboards das Carven anfangen. Erst wenn man da auf einem Level ist und Alpinboards für den nächst höheren Schritt benötigt, dann ist die mangelnde Verfügbarkeit von Material ein Problem.


    Wobei ich aber sagen muss, dass die meisten meiner Versuche komplett neue Leute für das Carven zu motivieren, kläglich gescheitert sind. Ich hab' RedBull TV versucht anzuspitzen, im Snowboard Forum Carving Unterricht angeboten,.... aus nichts ist wirklich etwas geworden.



    Fonsi : Zugegeben, Skifahren ist am schlimmsten aber selbst ein normaler Sommerurlaub für eine 4 köpfige Familie geht schon genug ins Geld.

  • Hallo,


    meine Meinung dazu?


    Sobald wieder mehr `ältere ` HB ler `auf der Piste unterwegs sind werden die Jungen auch nachziehen. Natürlich nicht in der Masse als das Snowboarden noch cool war. Den meisten Gummi Stiefel Boardern geht es nur darum in der Falllinie so schnell wie möglich wieder am Lift zustehen. Ich habe vor über zwanzig Jahren mit dem Boarden mit Niedecker Boards angefangen und einen mega Spass gehabt. Irgendwann gab es kaum noch Material und es sind alle auf Softboots umgestiegen. Ich auch. Aber es machte bald keinen Spass mehr und es war nie das was ich unter Snowboarden verstanden habe, gepflegt carven. Habe mir dann einen Silberpfeil gekauft und im vergangenen Okt. ein Swoard Gen4. Das ist es!!!! Mein ältester Sohn liebäugelt auch schon mit einer Testfahrt und einige meiner ´Kollegen´ sind schon leicht inviziert.


    Ich denke es müssen nur mehr von uns in einer Gruppe auf der Piste zu sehn sein dann wird das wieder, dauert halt. War im Nov. mit Jörg im Pitz. 30 Mann mit Hardboots und Alpinboards am Lift, starkes Bild.


    Das der Wintersport mittlerweile etwas elitär geworden ist stimmt schon. Nicht nur, das die Liftkarten etwas teuer sind ( kann aber auch die Liftbetreiber verstehen ) auch das drum herum Kostet richtig.


    Fazit: Sobald die ersten ´Jungen ` wieder auf der Piste zu sehen sind, wird der Markt wachsen. Nur wohin dann mit den potentiellen Kunden?? Versuch mal irgendwo im Süden eine gute Beratung zu bekommen und dann auch noch Material.


    Winterliche Grüsse

    Swoard GEN 4 175H, Swoard Redline, PB Black Diamond

  • meine Meinung:


    Schnallt Euch das board unter, geht raus auf die Piste und zeigt allen euer breites Grinsen...
    Wenn Euch ein softbooter fragt, wie man das lernt, dann übt ein wenig mit ihm/ihr. Und dann erklärt ihr ihm noch ein wenig die frozen-backside... und so fort... dann wird das.


    Und hört endlich mit dem Geheule auf!

  • In Sölden ist es nicht so was besonderes -- allerdings auch da: 08:30 Uhr am GiGi - viele sind nicht da. 10:15 Uhr Retti - auch da hat es noch nicht viele Zuschauer. Irgendwo hat der Uwe recht - man fährt auch ein Stück weit nur für sich selbst. // Am liebsten alleine auf breiter Piste -- hihi.


    Andere Skigebiete: "Was ist das denn? ein Monoski?"


    Ich sach mal: wenn 5-10 Leute sich in anderen Gebieten treffen nur als Beispiel Stubeital, Serfaus, "Wilder Kaiser" Flachau, Dolomiten Obertauern - dann sehen auch viele andere mal, was geht. Mein Eindruck: SB = im Quadrat abnehmend. HB = ganz ganz leichtes Plus.


    Mit anderen Worten: Auf in die Welt und vermehrt Euch ......

  • meine Meinung:


    Schnallt Euch das board unter, geht raus auf die Piste und zeigt allen euer breites Grinsen...
    Wenn Euch ein softbooter fragt, wie man das lernt, dann übt ein wenig mit ihm/ihr. Und dann erklärt ihr ihm noch ein wenig die frozen-backside... und so fort... dann wird das.


    Und hört endlich mit dem Geheule auf!


    ... und verkauft euer gebrauchtes Zeugs für kleine Kohle auf Ebay.


    Damit wäre dann, für mich, alles gesagt ;)

    Erfahrung ist eine nützliche Sache.
     Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte.

  • Zunächst mal Lob für deinen Anstoß, Jürgen!


    Zu diesem Dauerbrennerthema (seit es Fb gibt, das ist jetzt im NEUNTEN Jahr):


    - Extremes HB-Boarden hat sich nicht zuletzt wegen unseres Forums deutlich verbreitet (> 2K User) und extrem verbessert. Was vor 6-7 Jahren der technische Stand einer kleinen Elite war ist jetzt fast Standard, die Elite hat den Hammer konsequent höher gehängt. Daran hat auch die Boardentwicklung einen ordentlichen Anteil...Gößere wirtschaftliche Probleme sehe ich bei Boots und Bindungen - die halten einfach zu lang.


    - Boarden allgemein: Jens hat das richtig vermutet: SB-Bereich ist im freien Fall (Brettabsatz in der Schweiz ist in den letzten 5 Jahren um über 90% eingebrochen), der HB-Bereich steht besser da als vor 5 Jahren. Es gibt neue Märkte (USA, Russland, Japan), die HB-Carven als "Telemarken des Boardens" neu entdecken. Dafür sind in erster Linie (laufende) Internet-(Vor)bilder verantwortlich.


    - Konkurrenz: Der Anteil guter Carver bei den 5-Teilern steigt (damit bist nicht du gemeint, :sharkey: ) und folglich wirds auf der Piste enger.


    Damit sind wir wieder beim Wachturm: Der Jehova Himmel :anna: ist bekanntlich auf 144.000 Sitzplätze begrenzt.

    Der Spaß :D ist das Ziel!

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  • danke, kam ja nicht so direkt von mir.


    Habe am letzten Wochenende ein paar Rennläufe in Rußland gesehen. Da drüben geht es glaube ich ein wenig ab. Vielleicht ne kleine Trendwende.

    :thumbsup: Übrigens: mehr Speed durch höhere Geschwindigkeit :boarden:

  • Ich sehe da schwarz. Tut mir leid. Zum Nachwuchs:


    - Mein Junior hat vor 4-5 Jahren boarden angefangen (damals 8; vorher Ski).
    - Raceboard in der Skischule Silvretta Nova -> "Dich nehmen wir mit dem Board nicht mir, Kleiner. Leih Dir ein Softbootboard." Kein Witz. Also ist er 2 Jahre Softboot gefahren.
    - Dann vor 2 Jahren mitgenommen mit Hardboots (und Material hier aus dem Forum; Danke Euch) zum Carving Masters und Einrutschen (1. Nov). Fands cool mit den Alten und ist dann auch sonst Hardboot gefahren.
    - Im Skilager in der Schule letzte Woche: "Was ist das? Du fährst mit den Skifahrern." Begründung: Mit dem Teil kann man nicht powdern und rückwärts fahren....


    Fazit:
    - Die soziale Anerkennung ist nicht da. 50% der Kids fahre Softboot; die anderen 50% Ski (die Coolen Freestyle).
    - Kids werden von alleine nicht zum Hardbooten kommen (nur durch Depperte Bekannte - das sind wenige).
    - Material gibt's Nirgends zu leihen (da auch keine Nachfrage).
    - Unterrichtet wird das nicht. Kumpels zum zusammen fahren hat man keine.
    - Ergo: Kein Nachwuchs.


    Die 20+ jährigen, die an den Berg kommen, könnten umsteigen (weil sie es cool finden / was Neues suchen). Aber die können Freestyle oder Ski fahren und haben dann wenig Lust bei Null anzufangen. Und Raceboarden kostet richtig Energie. Die sind die Einzigen, die man tendenziell umpolen kann. Achtung: Wenn Sie mit 25+ dan Cash haben, setzen sie nen Bauch an; die Haare fallen aus und sie werden träge :P Die sind dann froh den Autocarver-Ski noch um die Ecke zu biegen und sind ab 14 Uhr im Apres Ski.


    Konstruktiv:
    - Fahrt mit 5-10 Leuten zusammen Hardboot in möglichst verschiedenen Gebieten (alle in Sölden bring wenig).
    - Geht immer wieder in die gleichen Skigebiete. Dann sehen Euch die Leute / man lernt sich kennen.
    - Zielt auf die 18-28 Jährigen ab und verleiht oder verkauft denen Euer altes Material (dann habt Ihr nen Grund Euch was Neues zu kaufen).
    - Seit möglichst offen und freundlich zu Neulingen. So kamen bisher die Gruppen (wie Silvretta etc.) zustande.

  • War letzte Woche mit der Schule in Saalbach/Hinterglemm.
    Anzahl der Schüler 50: Anzahl der Skifahrer: 49, Anzahl der Snowboarder 1. (Der war ein Anfänger und fuhr mit den Skifahrern mit).
    Ansonsten habe ich viele Softbootfahrer und auch 2 Raceboarder gesehen. Wir waren die ganze Woche dort.
    Im Snowboardverleich/Snowboardschule gab es sogar noch Hardboots.
    Vor 10 Jahren hatten wir noch 20 bis 30 Snowboarder. Das waren natürliche alles Softbootfahrer. Ich habe dann nach einem Jahr Snowboarden gleich eine Gruppe bekommen.
    Ich bin heuer das erste mal mit einer Skigruppe gefahren, blöderweise mit guten Skifahrern. Die langen Abfahrten waren für meine Oberschenkel grenzwertig, aber ein super Training.
    Ich habe jetzt 2 Tage Pause gemacht und war heute auf den Snowboard und ich muss sagen, der Skikurs war ein gutes Training für meine Oberschenkel und hat sich auch im Hinblick aufs Snowboarden ausgezahlt.
    VG
    Christian

  • Kleine Anekdote am Rande:
    Ich war heute mit dem Board in Zürs unterwegs. Ich saß am Hang und wartete darauf, dass die Piste frei wurde. Da höre ich will über mir im Sessellift einen Snowboard Lehrer zu seinen Schülern sagst:
    " look, this is the old style of snowboarding."


    Noch fragen???
     :D

  • Anekdote von gestern:
    Habe gestern in einer Filiale der großen orangen Kette nach einem neuen Helm geschaut... Kommt einer rein und fragt nach Hardbootbindungen - und der Verkäufer kennt die auch uns so geläufigen Bezugsadressen...
    Ich habe die beiden dann für Ende Februar mal zur Session eingeladen.


    Gibt´s nicht gibt´s nicht :D