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  • 1991, Burschen..!!!! Was hatten wir damals für einen Vorsprung. Mit dem damaligen Material..

    Schauts euch mal Skirennen aus dieser Zeit an, die schaun ned halb so dynamisch aus.


    Kann mich auch an Kurse erinnern die noch deutlich offener und schneller gesetzt waren, i find aber sonst keine Videos im Netz.

    Gegenden nördlich des Alpenhauptkammes sind aus klimatischen Gründen unbewohnbar.
    (H.Rosendorfer)

  • hat schon was... wäre schon cool wenn es im wc-kalender der fis 2-3 solche "einzelrennen" gibt wo man anstelle des parallel gegen die zeit fährt :thumbsup:

    Boards: F2 Speedster WC 175, Sense ProCarve 174 custom, F2 Speedster WC 179, Oxess RG 180, Oxess RXR 178, SG Full Race 175


    Bindung: F2 Intec


    Schuhe: UPZ RC10

  • Du musst bedenken so haben im Jahr 1991 die Skifahrer ausgesehen.
    Da war das Snowboarden kilometerweit vorne.


    1991, da waren die Asys grad im Kommen. Ich hab ein 1991er Board daheim, habs auch vor ein paar Jahren mal wieder unter die Füße geschnallt, das is fast unfahrbar aus heutiger Sicht. Was für tolle Bewerbe wärn heut möglich mit dem heutigen Material, und ein bisl was vom damaligen Wahnsinn..

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    (H.Rosendorfer)

  • Mahlzeit!


    Geile Sache... :thumbsup:


    Ich denke, es liegt einfach am "Main Stream", auf Ski sind halt doch "etwas" mehr Leute

    unterwegs als auf "Raceboards".

    Dadurch ist da offensichtlich mehr Geld unterwegs...

    Allein wenn ich mir den Gletscherparkplatz in Sölden zu Saisonbeginn anschaue... da kommt jeder der halbwegs um Stangen fahren kann mit nem separaten DSV-Audi angefahren...


    Bei den Snowboardern müssen sogar Olympiasieger Nebenjob´s annehmen, weil sie vom Boarden nicht leben können... traurig sowas...


    Beim Motorsport ist es ja vergleichbar. Formel 1 kennt und schaut jeder, egal wie langweilig die Rennen sind, die eh nur noch in der Box entschieden werden. Moto GP dagegen wird nicht mal regelmäßig im TV ausgestrahlt, auch wenn es unzählige Überholmanöver (der Führenden) pro Runde gibt und sichtbar gekämpft wird.


    Andererseits bleibt dadurch die Nische mehr für uns! :grinzzzz::knuddel::boarden::saufen:

    Was ist das wichtigste, das ein Eskimo-Vater seinem Kind beibringt? DON`T EAT YELLOW SNOW!!!
    --------------------
    Männer und Frauen schauen übrigens aus vollkommen unterschiedlichen Gründen Filme, bei denen man Taschentücher braucht!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von TimTaylor ()

  • I will ja gar ned wieder mit Jammern anfangen. Es is so wie es is. Aber das Video macht aus meiner Sicht (auch für die die diese Zeit nicht erlebt haben) klar, warum Snowboarden in der Anfangszeit so eine beeindruckende Sache war. WIR haben Carven erfunden, so schauts aus. Ein paar bessere Hinterhof-Snowboardwerkstätten haben damals das auf die Welt gebracht, wozu die weltweit tätigen eingesessenen Skifirmen (die Anfang der 90er reihenweise in den Konkurs getaumelt sind) nicht in der Lage waren.

    Diesen Vorsprung hätten wir niemals halten können. Aber der Geist dieser Tage war schon geil.


    Und ein schneller GS über richtiges Gelände mit heutigem Material - das wär auch geil.

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    (H.Rosendorfer)

  • da hätt ma was.. ka schöner Schnee aber ma sieht was das für Irre waren.. wie's den Mike Jacoby in die Botanik haut, und er fährt no weiter... und diese Boards, die wackeln wie ein Lamplschwoaf..


    der is auch legendär..

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  • Hi Fruno,


    guter Input, sehe ich genau so für damals !


    Als begeisterter Skifahrer bin ich zum Alpinboarden gewechselt weil mir das Skifahren einfach zu langweilig geworden ist. Speed war ok und eigentlich viel zu schnell für die Pisten. Aber man konnte keine gescheiten Schräglagen Fahrten weil der Grip nicht da war. Beim Alpinboard schon !


    Mittlerweile ist der Skifahrer mit dem heutigen Material den Alpinboardern meilenweit überlegen (Im Race und im Hobbybereich). Das liegt an der Sache selbst.

    Siehe Kurvenfahrten zB. von Bode Miller, Marcel Harscher und vor allem Ted Ligerty ! Und jeder halbwegs begabte kann mit heutigen Skiern absolut gut carven.

    Alpinboarden ist viel schwieriger, um in den Genuss des Carvens zu kommen.


    Dennoch, so leicht steige ich trotzdem nicht wieder zurück auf Skis..:boarden:

  • wo hast du nur diese geilen Vids ausgegraben... wahnsinn. Danke dafür.... sehr sehr cool.

  • Richtig.


    Ich glaube auch nicht, dass die Skier einem guten Snowboard überlegen sind. Wie will man das auch vernünftig messen? Es scheint jedoch unbestritten zu sein, dass Leute auf Skiern heutzutage viel mehr Spaß haben als es vor 15 - 20 Jahren der Fall war. Letztendlich geht es auch nur genau darum. Andererseits: Wir haben das doch auch immer noch für uns. Wir (Also nicht ich) können einfach rausgehen und völlig selbstverständlich ein paar Carves in den Schnee zirkeln. Ich kenne und sehe kaum Skifahrer, die das so machen. Ein Bode Miller ist ein absoluter Spitzenathlet, der mit niemandem verglichen werden kann (außer mir vielleicht).


    Tolle Videos Fruno. Ich krieg grad schwitzige Hände davon. Das erinnert mich daran, was mich zum Snowboarden gebracht hat und heute noch fasziniert - trotz kaputter Orthopädie. Sowas ähnliches hatte ich immer im Kopf als wir anfangs von den Carving Masters gesprochen (und auch umgesetzt) haben.

  • Der Spaß auf Skiern scheint hauptsächlich der Spaß zu sein, den Snowboarder vor zehn, zwanzig Jahren für sich gepachtet hatten: Spaß im Tiefschnee, Spaß im Park, Spaß auf dem nächsten Kicker, Slopestyle-Spaß.

    Wo ich boarde, sehe ich Mengen von jungen local yokels, die sich's auf Twin-Tip-Skiern besorgen. Der fünfteilige Carver hingegen ist eine ungemein rara avis, um jetzt mal den Bildungscarver raushängen zu lassen.

  • Ich glaube auch nicht, dass die Skier einem guten Snowboard überlegen sind. Wie will man das auch vernünftig messen?

    Du glaubst also zu meinen .. ? ;-)


    Versuche mal als ausgezeichneter Snowboarder (alias Pogokönig mit Topmaterial nehme ich mal an ;-) einem guten Skifahrer mit standard Material zu folgen.

    Wenn es halbwegs glatt ist, geht das annähernd noch mit voller Anstrengung. Sobald es etwas ruppig wird, hast keine Chance mehr und kommst mit hohem Risiko und Glück vollkommen fertig hinter dem relativ entspannten Skifahrer im Tal an.

    Messen kannst das jederzeit auf den vorhandenen Kursen mit Zeitnehmung für Touristen falls noch immer Zweifel bestehen.:saint:


    Das Feeling auf einer Kante ohne Stangen in der Hand wenns passt ist natürlich was anderes :-)

  • Natürlich hinkt der Vergleich an allen Ecken und Enden. Ich mach momentan beides, wobei ich bissl ein untypischer Skifahrer bin, weil mir aufgrund meiner Snowboard-Vorgeschichte Schräglagen wichtig sind und ich im Gegensatz zu vielen - auch deutlich besseren - Skifahrern es gewöhnt bin, einen Steilhang zu planen und auszucarven.

    Beides hat Vorteile und Nachteile. Wenn ich nur den Vergleich zwischen Alpinboard/Hardboots einerseits und scharfen voll gecamberten Carvingskiern andererseits anstelle (und die anderen Spielarten der beiden Sportarten außer Acht lasse) dann würd ichs so sehen:


    Skifahren ist im Gesamthandling praktischer und weniger anstrengend (ja, auch Skicarven geht in die Oberschenkel, aber zumindest ich kann mich mit Ski nicht so auspowern wie mit Snowboard. Man kann auf der Piste stehen, hat mehr Übersicht, wird nicht so nass. Man ist insgesamt schneller. Harte, eisige, ruppige Pisten sind leichter bewältigbar. Wenn aufgrund der Bedingungen oder Pistenüberfüllung kein Carven möglich ist, kann man ins klassische Skifahren wechseln (wenn mans kann), was mehr Spass macht als mit einem Raceboard zu driften. Ausflüge ins Gelände sind etwas leichter möglich und man weiß, dass man leichter wieder retour findet. Mit Kindern ist man viel beweglicher und kann den Kindern viel mehr Unterstützung geben.


    Alpinboarden ist viel herausfordernder (gleichzeitig Vor- und Nachteil) und kraftraubender. Extreme Schräglagen und dynamische, gecarvte Laydowns sind nur mit Snowboard sinnvoll möglich (bodycarven mit Ski ist ein Irrweg, da geht immer der Außenski weg, die Kante kann nicht sauber gehalten werden). Extreme Steilhänge carven ist deutlich leichter. Das Board aufzuladen und in der Luft umzusetzen ist ebenfalls deutlich leichter möglich. Carven bei Schlechtwetter und schlechter Sicht ist eher leichter (weil man näher am Boden und langsamer ist). Aufgrund des niedrigeren Tempos könnte die Gefahr schwerer Verletzungen und schwerer Zusammenstöße geringer sein (allerdings ist auch die Übersicht schlechter auf der Backside).


    Das ist aber heute so. Vor 25 Jahren gabs gar kein Carven auf Skiern. Nur bei uns.

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    (H.Rosendorfer)

  • @Fruno - schön gesagt! Ich stimme Dir zu 100% zu.

    Und Die ausgekramten Videos sind einfach genial!

  • Vielleicht sollt ma den auch wieder mal verlinken. Allein wegen des Triple Backflips auf Hardboots. So ein Pech aber auch dass die Landung irgendwie verlorengegangen is...

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  • Hard Attack.... :held::supi::victory::beiss: abartiger Kultfilm...


    Gab´s davon nicht auch nen 2. Teil ? :-?

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  • Geil! Hard Attack. lange nicht gesehen.


    Luci, wir reden aneinander vorbei. Der Fruno hat es erklärt. EIn Ski ist ein ganz anderes Gerät für einen anderen Einsatzzweck (wer hätte es gedacht?). Daher kann man doch nicht behaupten, dass er haushoch überlegen ist. In was überhaupt? Fertigungsqualität, Preis, Design? Du nimmst die Fortbewegungsgechwindigkeit als Qualitätsmerkmal her. Ja dann hast Du recht. Ein guter Skifahrer wird einem vergleichbar versierten Snowboarder immer davon fahren können. Aber das wissen wir alle bereits.


    Das ist ungefähr so als würdest Du behaupten, Dein Auto sei besser als meine Küchenmaschine.

  • Wohl wahr. Ich stand einst vor dem Problem, als "halbwegs versierter" Snowboarder auf ruppiger Piste einer fünfjährigen Skifahrerin zu folgen. Ich bin ganz schön ins Schwitzen gekommen.

    Wer also möglichst schnell von der Berg- zur Talstation kommen will, nehme unbedingt die Ski.

    Im Übrigen: What Fruno said.