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  • Geil! Hard Attack. lange nicht gesehen.


    Luci, wir reden aneinander vorbei. Der Fruno hat es erklärt. EIn Ski ist ein ganz anderes Gerät für einen anderen Einsatzzweck (wer hätte es gedacht?). Daher kann man doch nicht behaupten, dass er haushoch überlegen ist. In was überhaupt? Fertigungsqualität, Preis, Design? Du nimmst die Fortbewegungsgechwindigkeit als Qualitätsmerkmal her. Ja dann hast Du recht. Ein guter Skifahrer wird einem vergleichbar versierten Snowboarder immer davon fahren können. Aber das wissen wir alle bereits.


    Das ist ungefähr so als würdest Du behaupten, Dein Auto sei besser als meine Küchenmaschine.

    Damit wir nicht aneinander vorbeireden müssen, behaupte ich, dass das System Skifahrer (= Fahrer mit heutigen Top (Race) Skis) dem System Snowboardfahrer (mit Top Material) weit überlegen ist und zwar wenn es um das Fahren von Berg bis Tal bei sämtlichen Bedingungen geht. Ich rede nicht von Anfängern die rumeiern sondern von fortgeschrittenen guten Leuten, die das Material artgerecht bewegen können. Die Überlegenheit drückt sich dadurch aus, dass man ALLES leichter (mit weniger Anstrengung), schneller und sicherer bewältigen kann.

    Und gewisse Bedingungen sind mit dem Board kaum halbwegs lustig zu fahren während sich mittelmässige Skifahrer kaum anstrengen müssen und dabei noch immer gut aussehen.


    Es geht dabei nicht darum, ob und inwiefern das Stück Ski oder Snowboard besser ist und wie man das messen kann.


    Der Rest der Diskussionen was wie und wo besser geht oder sich geiler anfühlt ist endlos..

  • Der Sigi Grabner gibt aber in einem Freecarving Video richtig Gas. Ob da ein versierter Skifahrer dran bleibt müsste mann testen.

    Bruno, Rolli, Ed, Lothar und Ben, hier aus dem Forum) knallen so schnell den Retti im Buckelzustand runter, dass da sicher auch versierte Skifahrer alles geben müssten, um überhaupt dran zu bleiben. Ich rede immer nur von guten Hobbypiloten, nicht von Pros.

    Sicher ist boarden anstrengender, aber ich denke nicht, dass Ski das bessere Gesamtkonzept sind, lediglich bequemer.

  • Wir drehen uns ein bissi im Kreis, weil uns die verbindliche Definition von "besser" fehlt. Sicher ist: Auf Skiern fahr ich euch überall runter, sehe dabei halbwegs gut aus, kann währenddessen eine warme Mahlzeit zu mir nehmen und ein gutes Buch lesen und komme entspannt unten an.

    Auf dem Board sehe ich auch halbwegs gut aus, bin unten fix und fertig sowie schweißgebadet und glücklich.

    Was jetzt "besser" ist, möge die Nachwelt entscheiden.

  • Luci, dass man ALLES mit Ski leichter bewältigen könnte halt ich wiederum für übertrieben. Ich steh lieber mit dem Alpinboard am oberen Ende eines richtigen Steilhangs (sagen wir mal Direttissima erster Hang), weil ich weiß dass ich das auscarven kann. Mit Ski, auch mit Slalomski (mit RS-Ski sowieso), muß ich dort kurzschwingen (außer es ist extrem griffig und langsam), und das können viele jüngere Skifahrer, die keine klassische Skitechnik gelernt haben, nicht gut. Umso mehr, wenn die Bodensicht schlecht ist, weil mir da das höhere Tempo und der größere Sichtabstand zum Boden mit Skiern die Sicherheit nimmt.

    Und am anderen Ende der Fahnenstange fahr ich auch mit einem Softboard (also dem SB-Durchschnittsgefährt) lieber ins Gelände als mit normalen Pistenskiern. Nicht mit dem Raceboard, klar.


    Vor allem aber ist das, was uns allen auf Schnee am meisten taugt - voll abgelegtes Carven nämlich - mit Ski nicht möglich.


    Ja, der Skifahrer ist fast immer schneller und sicherer unten. Aber das gilt für den Skidoo auch. Der Skifahrer kann aber nicht den Sport ausüben, der uns so gefällt (maximales Schräglagencarven nämlich), daher kann man nicht von einer Gesamtüberlegenheit sprechen.


    Ahja und nochwas. Du sprichst von Top-Race-Ski. Ich hab feststellen müssen, dass man solche gar nicht so leicht kaufen kann. Was Du im normalen Sportfachhandel kriegst, sind größtenteils harmlose Kompromisse. Da mußt beim Grip deutliche Abstriche machen, vor allem auch zu den Snowboards die wir fahren (die man allerdings auch nicht im Sportfachhandel kriegt).


    Ich will aber wieder zu den alten Videos zurück. Habt Ihr auch den Eindruck dass - wenn man die offensichtlichen Grenzen des damaligen Materials und die noch nicht voll ausgebildete Fahrtechnik in Rechnung stellt - der Grad an Wahnsinn und Boardbeherrschung damals mehr ausgereizt war als heute? Die kontrollieren Boards in einem Fahrzustand, der mir beim Zuschauen die Angstschweißperlen auf die Stirn treibt. Das passiert mir bei heutigen Videos (auch bei denen von Sigi oder Nevin, oder "Bruno, Rolli, Ed, Lothar und Ben" (c Mephisto), die EC-Menschen legens sowieso nicht drauf an) nicht. Auch die Offpiste-Szenen in Hard Attack sind irgendwie aufreibender als aktuelle Vids von den Million-Dollar-Babies die sich die Wände runterhauen. Ist das meine verdrehte Nostalgie-Optik oder seht ihr das auch so?

    Gegenden nördlich des Alpenhauptkammes sind aus klimatischen Gründen unbewohnbar.
    (H.Rosendorfer)

  • Was ich auch so noch nie auf einer Piste gesehen habe ist ein Skifahrer, der so geile Jumpturns fährt wie unsere Elite.

  • Fruno, mir geht das ähnlich. Beim Betrachten der alten Videos bin ich immer augenzukneif-bereit, weil man ständig Angst hat, dass sich jemand gleich fürchterlich wehtun wird (siehe Jasey-Jay). Was bei so einem Super-G 1991 passiert ist, wenn einer mit vielleicht 100 km/h auf einer Rennpiste einen ernstlichen Abgang macht, will man sich echt nicht mehr ausmalen. Ist vielleicht auch das Alter. Aus demselben Grund schaue ich nie Ski- oder Boardercross-Bewerbe, das ist mir einfach zu nah am Gladiatorenspiel.

  • @fruno

    Danke fürs posten von Hard Attack.

    Kannte das nicht war wohl vor meiner Zeit. I glaub das is so ziemlich das geilste was i je im hardbootbereich gsehn hab. Mit was für einem Affenzahn sich die Dudes überall runterlassen, endgeil. Und auch die Carves auf der Piste sind deftig. Du hast meine Welt erschüttert.:thumbsup:

    @all

    Meiner Meinung hat Boarden mehr Understatement als Skicarven. Als Skifahrer kannst locker mal a ganze Abfahrt Gas geben, spektakulär bei ausschaun und dir dann am Lift Voile a Kippn anzünden, wennst mitm Board a ganze Abfahrt auf der Kante hinsetzt, schaut das vielleicht noch gar nit übertrieben hart aus, aber am Lift brauchst a Sauerstoffzelt und Infusionen.

    Für einen Hobbysportler is boarden in gehobenem Level meines Errachtens ungemein anstrengender, daher für mich Lobenswerter.

    Wünsch euch allen a super schneereiche Saison und freu mi schon nach meim längeren China Aufenthalt, den ein oder anderen von euch am Berg in Action bestaunen zu dürfen🤣

    Lg

  • Darauf können wir uns grundsätzlich einigen. Plus das, was Fruno gesagt hat.


    Mir als Snowboarder ist "schneller und sicherer" nicht so wichtig. Der Ski ist ein Fortbwegungsmittel, das auch (heutzutage fast auschließlich) zum Spaß benutzt wird. Das Snowboard ist ein reines Spaßgerät, das sonst zu fast nix gut ist. Höchstens noch als Gartenbankerl.

  • Danke Fruno! Ich hab, als du den Fred aufgemacht hast, gleich nach dem Video gesucht, wusste aber den Titel nicht mehr. Muss mir demnächst auch mal wieder meine "Feuer und Eis"-DVD reinziehen. Hab hier auf Youtube einen kurzen Ausschnitt gefunden.


  • Vor allem aber ist das, was uns allen auf Schnee am meisten taugt - voll abgelegtes Carven nämlich - mit Ski nicht möglich.


    Ja, der Skifahrer ist fast immer schneller und sicherer unten. Der Skifahrer kann aber nicht den Sport ausüben, der uns so gefällt (maximales Schräglagencarven nämlich)


    Ahja und nochwas. Du sprichst von Top-Race-Ski. Ich hab feststellen müssen, dass man solche gar nicht so leicht kaufen kann. Was Du im normalen Sportfachhandel kriegst, sind größtenteils harmlose Kompromisse. Da mußt beim Grip deutliche Abstriche machen, vor allem auch zu den Snowboards die wir fahren (die man allerdings auch nicht im Sportfachhandel kriegt).

    Fruno, bin dacor mit obigen Statements.


    Als Top (Race) Ski meine ich, die Topline einer Marke, die es in den Shops gibt - um ca. 700.- Liste mit Bindung - reicht völlig. Die Feinspitze ordern die WC Ausführung im Werk um ca. 1000.- Ob GS, SL oder etwas dazwischen ist Geschmackssache.


    Analog dazu für Raceboards gibts die ca. 3 Topmarken von der Stange um ca. 1000.- + - reicht völlig.

    Feinspitze ordern ein etwas angepasstes Custom für ca. 200.- + mehr.


    Die Raceboards haben schon eine gewaltige Performance und Material-Technik drinnen.

    Was aber in den heutigen Skis an Technik eingebaut wird, ist irre. Das liegt natürlich am zigfach höheren Entwicklungsbudget der Skigiganten, das zur Verfügung steht.

  • Darauf können wir uns grundsätzlich einigen. Plus das, was Fruno gesagt hat.


    Mir als Snowboarder ist "schneller und sicherer" nicht so wichtig. Der Ski ist ein Fortbwegungsmittel, das auch (heutzutage fast auschließlich) zum Spaß benutzt wird. Das Snowboard ist ein reines Spaßgerät, das sonst zu fast nix gut ist. Höchstens noch als Gartenbankerl.

    Ok, passt ungefähr, wobei ich es nicht ganz so drastisch sehe wie du.


    Ich sehe das Snowboard zwar auch als Spassgerät um in den Genuss des extremen Kurvenfeelings zu kommen und sonstige Abarten, die mit Skiern nicht möglich sind und vor allem die Freiheit ohne Stangen in der Hand zu "schweben", aber ich möchte keine besonderen Einschränkungen haben um bei sämtlichen Verhältnissen auf Pisten ohne gröbere Probleme (angemessen) schnell und sicher UND mit Spass vom Berg ins Tal zu kommen.


    Abschliessend würde ich es so formulieren:


    Das Feeling beim Carven mit Snowboards ist mit dem System Ski nicht erlebbar, will aber hart verdient werden. No pain - no gain und das ist gut so. 🤙🏻




    Cheers

    @@

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 Mal editiert, zuletzt von Luci ()

  • Wie sagt unser Newton immer so schön:

    Schmeiß ein Snowboard in den Schnee und es carvt.

    Stell einen Menschen drauf und der stört nur.