Pathron Freecarver

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  • Servus miteinander,


    erst einmal ein Lob an das spitzenmäßige Forum und die tollen Beiträge hier.


    Ich fahre seit gut 30 Jahren Boards mit Hardboots und dachte die vergangenen Jahre ich bin einer der letzten. Aber ihr habt mir Hoffnung gegeben. Ich bin nicht alleine. 8o


    Wie schon einige vor mir brauche ich dringend ein neues Board. SG Fullcarve 170 oder Goltes Pro Carve 173 waren nach langen Überlegungen in der finalen Auswahl.


    Jetzt bin ich eher zufällig auf den Pathron Freecarver gestoßen, der meiner Meinung nach einen sensationellen Preis (und Carbon!) hat.
    http://www.ebay.de/itm/Snowboard-Pathron-Freecarver-Länge-166-oder-177cm-Neu/332335891700?ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT&var=541337367358&_trksid=p2055119.m1438.l2649


    Allerdings habe ich dazu bisher rein gar nichts gefunden außer der Beschreibung auf der Website.

    Hat hier irgendjemand eine Erfahrung mit diesem Brett und dessen Haltbarkeit?


    Kurz noch zu meiner Person:

    189cm/94kg/Schuhgröße 45
    Fahre schon immer Raceboards und mit denen gerne auch mal etwas abseits der Piste, Buckel und auch gerne mit Speed auf der Piste. :thumbsup:
  • Hallo AndiF


    Mit SG oder Goltes hast Du schon eine gute Vorauswahl getroffen.


    Ich hatte ein Goltes Pro Carve 173 und war damit ich eigentlich zufrieden, bis ich das Ultra Carve 173 gefahren bin. Es bietet einen moderneren Shape (decambred, progressive Sidecut) und bessere Dämpfung.


    Von Pathron kenne ich nur das Missile, welches kein Raceboard sondern eine eher weiche Powdergun ist, die ich mit Hardboots fahre. Ich bin damit sehr zufrieden. Preis/Leistung sind top und es steckt auch einiges ein, ohne sich gleich in die Einzelteile zu zerlegen.


    Ich denke das Pathron Freeride wird von der Preis/Leistung her auch nicht schlecht sein. Ob es aber vergleichbare Fahreigenschaften liefert wie das SG oder das Goltes kann ich Dir nicht sagen.

    Zitat

    Fahre schon immer Raceboards und mit denen gerne auch mal etwas abseits der Piste, Buckel und auch gerne mit Speed auf der Piste. :thumbsup:

    Da Du einen sehr vielseitigen Einsatz planst, würde ich auch mal einen Blick auf das Pure Boarding Black Diamond werfen, welches sich für Off-Piste, Buckel und natürlich Carving eignen soll. Gefahren bin ich es noch nicht.


    Gruss nextcarve

    Moon-and-carve-Poster-slim-tumb.png?raw=1MOON & CARVE 2018: Der neue Raceboard Event im Berner Oberland auf der Metschalp, Frutigen, Schweiz.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von nextcarve ()

  • Da Du einen sehr vielseitigen Einsatz planst, würde ich auch mal einen Blick auf das Pure Boarding Black Diamond werfen, welches sich für Off-Piste, Buckel und natürlich Carving eignen soll. Gefahren bin ich es noch nicht.

    Hallo nextcarve,


    danke für deine Einschätzung. Das Black Diamond war ebenso wie das Nidecker Spectre auch in der Vorauswahl dabei. Allerdings habe ich mich nie wohlgefühlt, wenn die Bretter und speziell die Waists zu breit sind. Deshalb habe ich die wieder von der Liste gestrichen.


    Ich warte mal, ob es noch jemanden gibt, der das Pathron gefahren ist.
    Ansonsten wird's das FC werden. Habe gerade eben ein Angebot von SG erhalten, dass ich ganz fair finde ;-)


    Beste Grüße,

    AndiF

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von AndiF ()

  • Was mir auffällt sind die Specs, nämlich das Verhältnis vordere Breite zu hinterer Breite. Da ist völlig unüblicherweise das Pathron hinten 2 cm breiter als vorne. Die meisten Boards werden aktuell eher umgekehrt gebaut. Das kann schon funktionieren, aber es ist halt auffällig. Man nennt das "negativer Taper".

    Ich bin mir über die Folgen nicht ganz im Klaren. Ich würd schätzen, dass das Pathron vielleicht dazu neigt, ein bisschen auf der Kante "hängenzubleiben". Auch könnte die Umstellung von einem anderen Board schwer fallen, vor allem das Timing im Turneingang.


    Die Qualität des Goltes Ultra Carve und vor allem des Race Carve, dessen Prototyp ich fahre, kann ich uneingeschränkt bestätigen, das ist ein tolles Board, das nahezu für jedermann funktionieren sollte (weils nicht viel Schräglage braucht und unempfindlich gegen Belastungsfehler ist).

    Gegenden nördlich des Alpenhauptkammes sind aus klimatischen Gründen unbewohnbar.
    (H.Rosendorfer)

  • Die Pureboarding-Bretter machen tatsächlich so ziemlich alles mit, dafür sind sie gebaut. Um das Potential zu nutzen, sollte man sich allerdings auf den entsprechenden Fahrstil einlassen (der die relativ große Breite mitbedingt). Mit der Breite steigt natürlich auch die Einsatzbreite: Auf einem 24er Brett sind Ausflüge in den "Resort Powder" kein Problem, während man mit einem 19er Slalomboard wahrscheinlich absaufen wird.

    Das Nidecker Spectre ist ein völlig anderes Ding, das mit dem BD außer der ähnlichen Breite kaum etwas gemein haben wird. (Hat Nidecker nicht irgendwann in der Schweiz gefertigt? Tunesien hatte ich als Boardbau-Hotspot bisher nicht auf dem Radar.)

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Aracan ()

  • Da ist völlig unüblicherweise das Pathron hinten 2 cm breiter als vorne.

    Ich denke das ist ein Tippfehler in den Technischen Daten (Wahrscheinlich Tail und Nose vertauscht. Sie mal die Abbildung des Board an und miss nach (Tail ist definitiv schmaler):

    freecarver77.jpg

    Moon-and-carve-Poster-slim-tumb.png?raw=1MOON & CARVE 2018: Der neue Raceboard Event im Berner Oberland auf der Metschalp, Frutigen, Schweiz.

  • Und was meint ihr? Mit dem Fullcarve vom Sigi auf bewährtes setzen oder doch das Pathron ausprobieren? Bei letzteren finde ich den Hinweis "Geeignet für Mittelfortgeschritten." ein wenig bedenklich...