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  • Hallo zusammen,


    die Boards von Korua Shapes taugen richtig gut zum Softbootcarving, Powdersurfing und Spass haben. Dabei sind sie auch noch zu wirklich guten Preisen erhältlich. Anschauen der von Jerry Niedermeier entwickelten Boards lohnt meines Erachtens.


    Auf der Homepage gibt es einige Videos die das Potential der Boards aufzeigen http://www.koruashapes.com .

  • Servus,


    bei der Cm 2018 hab ich mir eine Testrunde mit einem Cafe-Racer gegönnt.


    Dachte zwar immer das ich das mal im Sommer auf der Straße mache,

    aber wenn es da auch so viel Spaß macht wie auf der Piste

    dann kommt das WILL-HABEN Gefühl. (Motorrad)


    Zuerst war sich das Mädel am Teststand nicht ganz sicher,

    ob meine Frage nach einem Brett (mit Hardboot) ernst gemeint war,

    gab mir dann aber dieses richtig spaßige Ding (müsste das 164er gewesen sein).


    Ein Mitfahrer wollte schon die Segel streichen,

    daß konnte er sich dann doch nicht entgehen lassen

    und fuhr noch mal mit Hoch.


    Die Piste zerbombt und glatte Stellen, Anspruchsvoll.

    Kurze Eingewöhnung und Austesten des Wohlfühlbereichs des Boards,

    dann mit einem Grinsen durch die Hügel carven.

    Abschließend der Kommentar,

    wenn das Gerät jetzt noch richtig gute Kanten hätte dann ....

    Mein Begleiter: "schlechte Kanten, ich hab nichts davon gesehen." :thumbsup::teufel:   


    Ein gutes Brett,

    verspielt, guter Eisgriff (Achtung ist es keine 180+ Schmal-Latte),

    auch für Hardboots eine Empfehlung.

    Kurzer Radius, Geschwindigkeitsbereich: niedrig bis mittlerer.

    Anfänger und Fortgeschrittenen tauglich.

    Im Tiefschnee bzw. verschneiten Pisten sicher eine Wucht.

    Preis - Leistung Top.


    https://www.koruashapes.com/sh…c/cafe-racer/2/cafe-racer


    Wenn ich nicht schon was in die Richtung hätte,

    wäre es eine Überlegung.


    Gruß Mario

  • Die machen sich offensichtlich Gedanken. Manche der Shapes sind echt interessant.

    I frag mich trotzdem - wenn man so viele innovative Shapes baut, wieso geht ma ned über 170 drüber? Da könnt ma dann wirklich fürs Carven a bissl Stabilität bieten, und Auftrieb bringts auch noch.

    Da lob ich mir doch meinen alten RadAir Tanker..

    Gegenden nördlich des Alpenhauptkammes sind aus klimatischen Gründen unbewohnbar.
    (H.Rosendorfer)

  • nur Technik is auch langweilig ^^

    Spätestens wenn du Große Kurven fahren willst kommst nicht an längeren Shapes vorbei, oder?

    Ich hab das Gefühl dass hier ne Gegenbewegung zu den Tendenziell immer einfacher zu fahrenden SB-Gurken (#Rockker) entsteht.

    "Um trotz Persönlichkeitsstörung demokratische Entscheidungen treffen zu können, achte ich darauf immer eine ungerade Anzahl von Identitäten zu besitzen!"


    Current: Plasma Competition GS 184-20 :boarden: Virus UFC 173-21 :boarden:
    History: Plasma Competition 190-20, Virus X-Treme-Carver Titanal 176-23 (R.I.P.), Rabanser BX 168-26, Virus WCR wide 170-21, kurz-schmal unknown 157-17, Nitro Attax BX 164-24.5, F2 Speedster RS 183-20 (Bj. 2002) :groehl:

  • in gwisser weiße hast du schon recht, wenn du nur über das aufkanten fährst ist die Länge und der Sidecut entscheidend. Man kann auf dem Snowboad aber auch mit Gewichtsverlagerung, Be-und Entlastung, Torsion .... fahren. Dann geht viel mehr als der vorgegebene Sidecutradius. Bewegungsvariabilität (Technik) ist das Zauberwort ?.

  • da wir ja alle unsere eigene Physiognomie haben ist nicht jedes board W in der Länge X für den Fahrer Y geeignet... den Fahrstil Z will ich da sogar noch rauslassen.


    es mag vieles gehen, aber nicht alles... sonst bräuchte es auf dieser Welt nur einen einzigen boardshape


    Wir sehen uns Freitag zum Üben :-)

  • snowbolzer :

    In gewisser Weise hast du recht....


    Gewichtsverlagerung + Be-/Entlasten: check, mach ich. Trotzdem fahre ich lieber ab 13m Sidecut aufwärts - und drücke die Bretter auch mal in deutlich kleinere Radien als angegeben. Ich glaub ich mach noch viel mehr aufm Board....


    Torsion: Jetzt wirds Interessant. Ich hab da vor Jahren mal einen SB-Lehrer mit einer ganz üblen Softbootgurke gesehen, der seinen Schülern das Carven ausschließlich über das Tool Torsion beibringen wollte - ich dachte ich hör nicht recht.

    Aus meiner Sicht bringe ich damit eine Verdrehung ins Brett - insbesondere die Kante, die eigentlich führen soll, und das auch noch ausschließlich zwischen der Bindung. Vorn und hinten wabbelt alles weiter.

    Ich konnte mir das dann nur so erklären, dass man mit Hilfe der wechselseitigen Toe-/Heelbelastung eine Körperhaltung einnimmt, welche es unbedarften Boardern erlaubt leichter auf die Kante zu kommen. Wenn ich drüber nachdenke, kann man damit evtl. auch den Kurvenradius beeinflussen.


    Aus meiner Sicht verdrehe ich das Brett damit um die Längsachse, was dazu führt dass ich eher Kantenhalt verliere als aufbaue. Gerade bei starkem Aufkanten kann ich mir nicht vorstellen dass dies ein adäquates Tool zum Carven ist.


    Falls doch, kannst du als Vertreter der Softbootfraktion (btw. ich fahre auch ab und zu welche) hier im Forum gern Licht ins dunkel bringen - nein, ich bitte darum ;)

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  • :-? oh... ich dachte, er meint mit Torsion eine Körpertorsion, die wir im allgemeinen aber eher als Rotation bezeichnen...

  • nene, da verdreht man als SB'ler das Board über Toe- und Heelsidebelastung.


    Kann mir aber wie gesagt nicht so recht vorstellen, wie das helfen soll.

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  • wie man ein board tordiert ist mir schon klar...

    aber tordiertes board auf Kante fahren ist für mich ein Widerspruch in sich...

    weshalb ich eben von obigem ausgegangen bin

  • Ich meinte schon die Torsion des Boards und nicht die Rotation. Schaut euch mal das video an

    https://vimeo.com/164321600?ref=em-share

    da kann man schön sehen wie auf der Frontside das hintere Knie deutlich zur Kurveninnenseite und auf der Backside das vordere Knie deutlich zur Kurveninnenseite geht und das auf nem schmalen Virus. Diese Bewegungen haben wenn der Schuhschaft oder die Bindung nicht Butterweich sind eine Torsion des Boards zur folge. Auf Softboots ist das m.E. das Entscheidende Tool um wirklich Druck auf die Kante zu bekommen. Fahre aber auch so auf dem Freecarve mit Hardboots. Die biomechanische Erklärung muss ich nachschlagen, hab sie nicht im Kopf aber es gibt sie und es funktioniert.

  • ok, jetzt nähern wir uns der Sache von der richtigen Seite.


    Der Lehrer hat es damals so erklärt, das man (im Duckstance) auf Frontside die Zehen beim vordern Fuss und die Fersen des hinteren belastet - darauf beziehen sich meine Aussagen und auch mein (Un-)Verständnis zum Tool "Torsion".


    Dass man die Knie in die Kurve drücken kann um den Radius zu beeinflussen wollt ich nicht verteufeln ;)

    Ohne das Video gesehen zu haben, wenn ich mir meinen Arsch aufm Board vorstelle, passiert da ziemlich viel über die Körperrotation von Schulter bis Knie - und damit bewege ich die Knie ja dahin, wie du es beschreibst.

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  • wir nähern uns der Sache...


    hier just my 2cents:


    wenn ich das hintere Knie auf der Frontside rausdrücke - also in die Kurve hinein - wirke ich der Torsion im board entgegen.


    Eine kleine Übung zur Überprüfung des Körpergefühls:


    Einfach hinstellen als hätte ich ein board unter den Füßen und dann mal den Oberkörper in eine frontside einrotieren.

    Mein Körpergefühl sagt mir, daß ich auf dem vorderen Fuß die Zehen und die Fußinnenseite stärker belaste, während es sich am hinteren Fuß gleichmäßiger anfühlt, um nicht zu sagen ich habe mehr Druck auf der Ferse.

    Wenn ich jetzt das hintere Knie "rausklappe" fühlt sich die Belastung auf beiden Füßen gleich an.


    Gleiche Belastung der Kante vorne und hinten - weniger Torsion im board.


    Auf backside ist das ähnlich...



    vielleicht liege ich mit meinem Körpergefühl ja auch voll daneben... :schmoll:


    wo ist eigentlich der Newton - der könnte das ja mal 100%ig er- und aufklären... wenn das nicht irgendwo in den Tiefen des Forums schon geschrieben ist

  • Der Lehrer hat es damals so erklärt, das man (im Duckstance) auf Frontside die Zehen beim vordern Fuss und die Fersen des hinteren belastet - darauf beziehen sich meine Aussagen und auch mein (Un-)Verständnis zum Tool "Torsion".


    Dass man die Knie in die Kurve drücken kann um den Radius zu beeinflussen wollt ich nicht verteufeln ;)

    Ohne das Video gesehen zu haben, wenn ich mir meinen Arsch aufm Board vorstelle, passiert da ziemlich viel über die Körperrotation von Schulter bis Knie - und damit bewege ich die Knie ja dahin, wie du es beschreibst.

    Hat nix mit Duckstance zu tun ... funktioniert wie du im Video sehen kannst auch directional.

    Einseitiges Knie in die Kurve drücken (vorne BS, hinten FS) bedeutet automatisch Torsion des Boards.

  • vielleicht sollten wir Loddo mal fragen, ob er das board tordiert...


    ... aber wahrscheinlich hat der Achim mit seiner Ansicht Recht und sich damit jede weitere Diskussion erübrigt.

    :denkdenk: ... Shut up... and carve!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Long Tall Lollo ()

  • Das über das Knie fahren kommt aus dem Schule fahren. Beim Driftschwung vornehmlich um das Brett zu torsieren, weil dann steht es hinten noch auf der Kante, vorne wird es durch das Knie flacher auf den Hang gedrückt, hat somit weniger Kante und man dreht sich ganz von alleine in Richtung Falllinie.

    Bei geschnittenen Schwung geht es wenig um die Torsion, sondern darum das Brett mehr aufzukanten, mehr als die Kurvenlage hergibt. Stell Dir vor Du würdest senkrecht stehen, aber im Duckstance Dich auf den Boden hinknien. Das Brett wäre dann 90° aufgekantet, ohne dass man sich in die Kurve legen muss. In diese Richtung geht die Idee. Hilft, wenn man die Kurveneinleitung einfacher haben möchte oder mehr aufkanten ohne einen kompletten Laydown zu machen. Bei einem kompletten Laydown geht das natürlich nicht, dann liegt man ja mehr oder minder gestreckt im Schnee.


    Aber wirklich mal probieren. Auf einer blauen Piste, wo man sich sowieso langweilt, kann man das Brett so schneller von einer Seite auf die andere bringen.


    So hätte ich die Aussage zumindest interpretiert.