Posts by nextcarve

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    Zum Thema Bindungswinkel und Stance noch ein alter Post von mir:


    Bei den Winkeln ist es wichtig, dass es gerade keinen Overhang gibt. Dazu gibt's den sogenannten Fuego-Test (geht auch mit Bierkisten):

    Die Kartons dürfen einfach den Schuh nicht berühren. Daraus ergibt sich, je schmaler das Board, desto steiler der Winkel.


    Der korrekte Bindungsabstand lässt sich ganz einfach ermitteln. Miss einfach die Distanz vom Boden zur Mitte Deiner Knie:

    Ich halt's mit Lift und Canting wie die Swoardies, einfach flach ohne Lift und Canting, halt mit steileren Bindungswinkeln für meine ca. 20cm breiten Boards.


    Meiner Meinung nach arbeitet das Canting sonst gegen das Durchbiegen des Boards. Ein Heellift mach nur bei Schmalbrettern Sinn, da man mit breiteren Boards sonst eben auf der Frontside mit dem Knie zu schnell im Schnee ist und auf der Backside bei Laydowns zu stark aufkantet und ev. sogar abfliegt.


    Zur Bindungsgrösse M oder L: Ich habe Deeluxe Boots und auch die Schuhgrösse 42 und bevorzuge damit die Grösse L, da ich sonst Dein beschriebenes Problem habe. L funktioniert mit Deeluxe ohne Probleme und hat immer noch Reserve. UPZ haben eine kürzere Sohlenlänge, ob da L mit 42 noch funktioniert weiss ich nicht.

    Ich bin vom Deeluxe Indy auf den neuen Deeluxe Track 700 (schwarz/gold) umgestiegen und habe das BTS Federsystem und die Palau Thermo-Innenschuhe + Sidas Fussbett mit rüber genommen. In dieser Konfiguration bin ich den ganzen Tag komfortabel unterwegs und habe einen satten Sitz.


    Der Track 700 bietet spürbar mehr Halt als der Indy, hat bessere Schnallen und zusätzlich Straps. Der Komfort ist in etwa derselbe.


    Der Track 425 Pro ist laut technischen Daten vom Flex her etwas härter als der Track 700, hat eine symetrische Schale und Power Straps. Solltest Du beim Tragekomfort mit Deinem bisherigen Track 700 zufrieden gewesen sein und möchtest nicht einen noch härteren Flex (der Track 700 ist nicht weich) würde ich beim Track 700 bleiben.


    Auf eine Feder möchte ich nicht verzichten, da ich die Beweglichkeit für's Flachcarven brauche. Falls Du Dich für Deeluxe entscheidest und ein Federsystem willst, würde ich Dir das PMB Spring System empfehlen, da es mein BTS aktuell nicht mehr gibt.


    Zu UPZ kann ich nur die Erfahrungen von meinen Boarder-Kumpels weitergeben. Einige waren sehr zufrieden, wie etwa denza79 , ein anderer mussten einen neu gekauften RC10 gegen einen Track 700 umtauschen, da er ihm höllische Schmerzen bereitete.

    Bin gerade letzes WE das 2019er F2 Speedster RS 169 Equipe gefahren. Etwas besser als mein 15? Jahre altes. Aber kein Vergleich zum Kessler Alpine in 171 auch aus dem Jahr, das ich mir dann raus gelassen habe.


    Speedster RS ist nicht gleich Speedster RS. Das einfachste ist das Speedster Equipe mit Glasfaser, dann das Speedster Worldcup mit Titanal und schliesslich das Speedster Proto (auch mit Titanal) welches in verschiedenen härten angeboten und von den Rennfahrern gefahren wird. Das Speedster Proto ist zudem ein Custom-Board und kein Stangenbrett.

    Dass das Speedster Equipe beim Vergleich mit einem Kessler Alpine schlechter abschneidet scheint logisch. Das Kessler würde ich eher mit dem Speedster Proto vergleichen, welches dann aber auch in derselben Preislage ist.

    Hat denn keiner ein 170er im Angebot???

    Es kommt nicht nur auf die Länge an. Sidecut Radius und Flex sind mindestens so entscheidend. So carvst Du z.B. mit einem Oxess RXR182 mit 12.5m Sidecut Radius sicher viel engere Kurven als mit einem SG Full Race 170 mit 15.7m Sidecut Radius. Ein kürzeres Bretter lässt sich zwar etwas leichter manövrieren, beim Carven verzeihen längere Bretter dafür mehr.