Beiträge von RideWithStyle

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    Edit: Birb's Korrektur durchgeführt.


    Sind die offiziellen Nachfolger des RC10.

    RC10 2015/2016 = RC10 + bessere Schnallen + Zunge kann komplett weggeklappt werden für leichteren Einstieg und um an den Innenschuh leichter ran zu kommen + etwas besseres Schalenmaterial zwecks Temperaturstabilität


    RC11 = RC10 + Carbonversteifung + nochmals bessere Schnallen + Gehmechanismus mit verschiedenen Federn (kein ACSS Umbau ggfs nötig)



    Wasserdichtheit hat sich meines Wissens nach wenig geändert.


    Bitte um Korrektur falls ich was falsches gesagt habe.

    Nur zur Erklärung: Unser Hoster hostingparadise wurde im September von der Firma dogado übernommen.

    https://www.dogado.de/dogado-u…trol-und-hostingparadise/


    Sie hatten angekündigt unseren Server heute 01:00 bis 07:00 umzuziehen, leicht überzogen und eine Datenbankeinstellung dabei vergessen.

    Umzug lief problemlos, customer service hat binnen Minuten reagiert.


    Es bleiben jetzt noch ein paar Aufgaben für mich, etwa das Backup-Konzept prüfen, mailserver hat sich geändert und ähnliches.

    So sieht das also mit der 360° Kamera aus? Hmmm. Einerseits besser als erwartet, gerade das stabilisieren des Horizonts bekommt man sonst kaum hin. Und die normale GoPro am Helm zu montieren ergibt keine guten Videos - zu viel Bewegung. Hier sieht das super aus.

    Die Verzerrungen sind aber schon stark, etwa gegen Ende des Videos. Da sieht es aus als wäre das Board aus Gummi. Wenn man da weiter rein zoomt ist der Bildwinkel zu gering, nehme ich an?

    Wie zufrieden bist Du mit der Auflösung?

    Ich seh' den Punkt mit der Rotation eigentlich von unterschiedlichen Anforderungen kommend.

    Der Racefahrer macht Richtungswechsel von 45°, wir von 180°.

    Der Racefahrer macht viele Richtungswechsel und schnell hintereinander, wir einen gaaaanz langen Laydown.


    Was zu dem Einen passt, stimmt überhaupt nicht für den Anderen. Wenn wir überhaupt nicht rotieren würden, müssten wir in der Hüfte Drehungen von +-90° machen. Also das Board fährt die 180° aber Hüfte und Oberkörper bleiben ruhig. Das wird nicht funktionieren.

    Umgekehrt, wenn wir in einer Frequenz von einmal pro Sekunde umkanten fahren würden, hätte wir niemals die Zeit für Rotation einleiten und vernichten.


    Entsprechend würde ich Laydowns immer mit Rotation sehen und Stangenfahren immer ohne. Wenn man das ausprobiert, merkt man es auch selbst schön. Einfach mal durch Stangen fahren aber mit Rotation - man hat keine Chance sauber um die Stangen zu kommen. Und dann mal 180° Turns machen, mal mit Rotation, mal ohne. Da merkt man ebenfalls wie stark die Rotation den Kurvenradius verkürzt und unterstützt.

    Ich bin jetzt seit einiger Zeit am verdauen was ich da gelernt habe.


    Ein paar Dinge sind offensichtlich, z.B. Rotation. Wir sagen (mehrheitlich?), dass Rotation ein Tool ist, um sicher die vollen 180° um die Kurve zu kommen. Dort wurde gesagt "rotation ist böse". Das Argument war, jedes Rotationsmoment muss am Schwunganfang eingeleitet werden und am Schwungende wieder vernichtet werden. Wozu also?

    Stimmt. Der Rennläufer fährt keine 180° Turns, der will nicht so sicher wie möglich fahren, er will schnell runter kommen.


    Ein anderer Punkt war das Rattern des Bretts. Auch diese Diskussion hatten wir schon mal. Man fährt eine Kurve, plötzlich bricht das Brett hinten aus, springt aus der Fahrspur, schlägt ein, springt sofort wieder raus usw. Ein Rattern hinten. Meine Aussage diesbezüglich ist ja, okay, hinten konnte der Schnee offensichtlich das Brett nicht mehr halten, darum ist es aus der Spur geflogen. Gewicht nach vorne und alles ist gut. Stimmt auch. Allerdings mit einer Nebenbedingung: Ich setze die Aussage "der Schnee kann das Brett nicht halten" axiomatisch voraus. Wer sagt, dass man nicht etwas tun könnte, damit der Schnee nicht so schnell das Brett herausfliegen lässt? Was wir gesagt bekommen haben war "Gewicht nach hinten". Das hatte auch Lothar, glaube ich, damals als Position vertreten.

    Um es noch genauer zu sagen: Das Brett hat maximalen Halt wenn die komplette Kante, die volle Länge, exakt gleich belastet ist. Das Brett darf also als ganzes wegfliegen, aber niemals zu rattern anfangen. Dort wo es rattert, dort ist zu wenig Druck um es in den Untergrund zu drücken.

    Ich denke aktuell, dass beide Aussagen richtig sind. Die eine nimmt an man fährt so wie man eben fährt und man muss mit einer Folge davon umgehen können. Die andere Aussage versucht das Rattern gleich gar nicht entstehen zu lassen. Wahrscheinlich kommt aber auch eine gehörige Portion an Unterschied dazu ob man 180° Turns und Laydowns macht oder so geringe Turns wie nur möglich. Ich weiß es nicht.


    Ein Punkt den ich nach wie vor nicht komplett verstehe ist "leite den Schwung, das Aufkanten, mit dem hinteren Knie ein und folge dann mit dem Vorderen". Diese Diskussion hatten wir in einem Parallel-Thread vor kurzem und es Torsion des Boards genannt. Mein Verständnis ist, es geht weniger um die Torsion, weil das ist nur eine Folge wenn man zuerst mit dem hinteren Bein in die Kurve lenkt. Es geht darum schon viel früher die Taillierung des Bretts einzusetzen. Wenn wir noch mit dem Brett flach auf dem Boden aufliegen würden und uns erst langsam in die Kurve hinein legen, wird bei dieser Fahrweise der hintere Teil des Bretts bereits aufgekantet.

    Ob zuerst vorderes Knie oder zuerst hinteres Knie ist dabei Sekundär. Von hinten heraus großer Radius, über das vordere Knie kommt man enger um die Kurve. Bin aber unsicher mit dieser Schlussfolgerung, könnte auch eine Interpretation meinerseits sein.


    Also war meine Aufgabe: Gewicht deutlich nach hinten bringen und jeden Schwung mit dem hinteren Knie einleiten und dann das vorder Knie dazu nehmen. Der Unterschied war phänomenal. Wo ich vorher auf der vereisten Piste nur rumgekrebst bin, konnte ich plötzlich sichere(re) Turns machen. Ich verstehe es nicht, aber die normative Kraft des faktischen gilt nun mal.


    KiJo : Your turn.

    Ich möchte mal wieder eine Lanze für das F2 182 RS WC brechen.

    Heute war wenig auf der Piste los, eher auf der harten Seite, also habe ich das Brett nach langem wieder mal angeschnallt.

    Ist schon genial zu fahren. Muss aktiver gefahren werden, also deutliche Hochentlastung, stark auf die Kante stellen, sonst fährt es einfach gerade aus. Der Radius ist natürlich größer, könnte aber bei entsprechender Fahrweise durchaus auch auf einer schwarzen Piste gecarved werden.

    Schön ist, dass es absolut sicher auf der Kante steht. Kein rutschen, kein wackeln, kein ausbrechen.

    Was fehlt ist die Flexibilität vom Brett selbst her. Der Fahrer muss alles machen.


    Danach, weil die Piste buckliger wurde, bin ich auf das 15cm breite Plasma umgestiegen und gleich mal auf den Schnabel gefallen. So ein komplett anderes Fahrgefühl. Hab dann ein paar Schwünge gebraucht bis ich dessen Bindungswinkel und Kurvenradius wieder in den Körper programmiert hatte.

    Wir haben überall Leute, in ganz Europa. In Neuss trifft sich immer wieder mal wer, Winterberg fällt mir gerade niemand ein. Aber Dinge wie Fahrgemeinschaften nach Österreich gehen immer.

    Dass nicht jeder und immer flexibel ist, liegt in der Natur der Sache. Aber so ein Treffen - gerade Reschen bietet sich an - sollte man wirklich ins Auge fassen. Ist ein gutes Investment an Zeit und Geld.

    Im März ist die World Carving Session im Pitztal, also ein Berg neben Sölden. Vielleicht geht sich ja da ein Besuch aus?


    Puh, schwieriges Thema.

    Auf der einen Seite, lass Dich nicht verrückt machen. Ein Standardservice ist gut genug. Maximal dass Du ermahnst nicht nach dem Schleifen der Kanten diese wieder zu brechen. Das wird gerne mal gemacht.

    Wachsen würde ich selbst. Wir fahren so viel auf der Kante, dass dort schnell mal der Belag angegriffen ist. Sieht man wenn er weißlich wird. Hängt halt auch davon ab wie viel Liebe Du dem Board angedeihen lassen möchtest.

    Und dann kommt noch das schnelle Kanten nachschleifen dazu, einfach um die paar Prozent mehr an Grip zu haben, wenn die Bedingungen es verlangen.


    Viel wichtiger als all das ist aber der Service zu Saisonschluss. Mal den Belag wieder plan schleifen zu lassen, gut wachsen damit die Kanten nicht rostig werden und der Belag sich schön vollsaugen kann bzw nicht austrocknet.

    Wenn Du von Extreme Carving redest, was meinst Du damit? Wo möchtest Du hin, wo stehst Du gerade könnens-technisch?

    Manche antworten auf diese Frage "Was ist Extreme Carving" mit "so ewig lange Laydowns wie Swoard", andere haben den Style von Velvet.Pro im Blick, andere wollen die Laydowns eher alpinorientiert fahren, andere.....


    Das sind jeweils komplett andere Bretter. Und ob man es schon kann oder ob das Brett Hilfe beim Lernen geben soll ist der zweite Aspekt.

    Bin nach wie vor sehr zufrieden. Wenn man auf den Schnabel fällt, dann kommt Schnee hinein. Aber ganz so wie bei normalen Brillen auch.

    Darum frage ich mich ob das Visier für die extremen Lowrider (Swoard) vielleicht nicht so gut funktioniert.