Beiträge von RideWithStyle

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    Ich habe mir erlaubt die Posts heraus zu nehmen, die nichts mit dem eigentlichen Angebot zu tun haben, und sie in diesen neuen Thread gesteckt.


    sucram : UPZ RC10/11 kosten neu auch 600EUR. Auch nicht gerade wenig für "ein paar Tage im Schnee".

    https://smile.amazon.de/gp/product/B00O217NVW


    Sehr wichtig ist dabei wie man sie anklebt. Board muss sauber sein - klar - und Zimmertemperatur und man muss dem Kleber 24h Zeit bei Zimmertemperatur geben.

    Ich war beim ersten Mal zu bequem und hab das erst im Hotel montiert - hat überhaupt nicht gehalten. Dann zu Hause in der Wohnung und seit dem hat sich nichts gelöst, obwohl schon etliche Skifahrer sich daran versucht haben.

    Der einzige Nachteil ist, wenn ein Skifahrer über das Board abschwingt. Der bleibt wirklich hängen und es zieht einem das Board weg. Man sollte es nicht glauben, aber schon passiert.

    Den Preis für so ein paar Plastikteile finde ich auch hoch, aber was soll's.


    PS: Hält auch auf dem unebenen Carbon-Oberdeck.

    Ich kann eine neue Variante berichten:


    F2 Intec. Die Schrauben mit dem man den Fersenteil auf die Bindung schraubt und die Position des Fersenteils einstellen kann, waren locker. Damit ist der Schuh nach hinten gefahren und natürlich kommt der Schuh vorne aus dem Bügel, wenn die Ferse sich 3cm verschiebt.


    Bin die schwarze Piste hinunter gecarvt, unten dann Schuss gefahren, ca. 70km/h, plötzlich war der vordere Fuss in der Höhe. Die Ferse hat noch mit den Intec Bolzen gehalten, aber Kontrolle war da nicht mehr. Kurz überlegt ob ich abschwingen soll oder was sonst möglich wäre, dann schnell auf den Rücken fallen lassen und Brett nach oben gehalten.


    Man sollte auch diese Schrauben, trotz deren gerändelter Unterseite, mehr als einmal alle zwei Jahre kontrollieren.

    So, für Schaidberg und Gamsleiten 2 mag ich jeweils einen halben Punkt bekommen.

    Schaidberg ging ganz gut gestern aber nicht von oben bis unten.

    Gamsleiten 2 war das Steilstück auf der schlimmsten Seite ein zerbombter Tiefschneehang - man konnte also nur die andere Seite der Piste nehmen. Und generell schon ziemlich zerfahren. Man musste oft unterbrechen.

    Gibt es auch eingekapselt, dann wird aber die GoPro nicht geladen. Und gerade die GoPro Batterie leidet in dem eiskalten Fahrtwind sehr. 20 Minuten lang auf's Board montiert, nicht eingeschalten und sie ist von 100% auf 20% ohne einmal eingeschaltet worden zu sein. Dann gehen sich noch 5 Minuten Film aus und das war es. Das ist so meine Erfahrung.


    Bezüglich wasserdicht noch: Man filmt ja sowieso nicht bei starkem Schneefall und in den Schnee schmeißt man den Gimbal auch nicht. Alles andere hält der schon aus.

    (Feiyu G4S mit Hero 4 black und jetzt GoPro Karma Gimbal mit Hero 6.)



    Armhalterung (nennt man das "Handycam"? ;) ) ist okay, aber da wird dem zusehen viel zu schnell schwindelig. Wollte gerade Super-SlowMotions machen und denke nicht das da was brauchbares herauskommt.

    Und Brusthalterung geht gar nicht um bei sich selbst Laydowns zu filmen - logischerweise.


    Für mich bleibt aktuell

    1. Gimbal - mit weitem Abstand das Beste
    2. Kamera in den Schnee stellen und dicht daran vorbei fahren.
    3. Am Brett - ganz nett aber auch nicht auf Dauer

    Ich finde es noch viel erschreckender wie viele sich als gute Fahrer bezeichnen und wenn man die dann auf der Piste sieht, fährt das Board mit ihnen. Keine Kontrolle. Jetzt mal vollkommen abgesehen davon ob sie so fahren wie jeder von uns optisch richtig oder schön empfindet, einfach nur die Frage: Kontrollieren sie Radius und Geschwindigkeit oder sind sie nur Mitfahrer während das Board bergab fährt?


    Mit der Freestyle Argumentation müsste man analog in der Skischule mit Twin-Tips Ski unterrichten, jeder Skifahrer sollte das Ziel haben 50% Switch zu fahren und überhaupt fahren alle Skifahrer fast nur im Park.

    Nicht mal das Argument Snowboarden ist cool und Skifahren nicht, zieht mehr, behaupte ich.


    Kein Wunder dass Skifahren Zulauf bekommt und Snowboarden nicht mehr.


    Egal, wir fahren schön, sicher und kontrolliert und je mehr wir gesehen werden, um so mehr werden sich an uns orientieren. Und wenn nicht, auch okay. Kann man nicht ändern.

    Noch ein paar Infos von UPZ:


    Die UPZ RC11 sind jetzt offiziell verfügbar, wie es scheint.


    http://www.upz-boots.at/rc11yellow_hb.html

    http://www.upz-boots.at/rc11blue_hb.html


    http://www.upz-boots.at/specifications.html


    https://shop.virus-snowsports.…oard-hardboot-rc-11-blue/



    So wie ich es verstanden habe, sollte dieser eine Schuh beide Fraktionen zufriedenstellen, sowohl die Gruppe die den Gehmechanismus geschlossen fährt als auch die ACSS Feder Umbauer. Letztere können die Federhärte stufenlos einstellen aber auch unterschiedliche Federn verwenden. Inwiefern das stimmt habe ich nirgends schriftlich gefunden.

    Ach ja, noch was: Wenn man der Argumentationskette folgt, dass jemand den Lehrer macht um die Masse zu unterrichten, dann würde das mit Hardboots ja gar nicht gehen. Maximal wenn man all seinen Schülern zuerst mal die Verleihbretter auf positiven Bindungswinkel umschraubt. Aber da würden schon die ersten Diskussionen losgehen und erste Schüler wären unzufrieden.

    Darum würde ich als Skischule nur Lehrer mit Softboots unterrichten lassen und beim Bindungswinkel alles durchgehen lassen was zwischen +30° und Duckstance liegt. Ich vermute dass der ÖSV als Dachverband der Skischulen genau daran orientieren muss.


    Insofern fände ich es logisch wenn man mit Alpinboard mitfahren kann, für bestimmte Dinge aber Softboots fahren muss. Oder eben wie früher, Alpinboards und echtes Carven als parallelen Level.

    Noch intelligenter fände ich wenn der ÖSV das (Extreme-)Carven explizit als Parallele zu Freestyle aufnehmen würde. Bedarf ist da, Schulen gibt es dafür keine einzige in den Skigebieten.