Beiträge von Martin T

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    Ed, darauf bin ich auch sehr gespannt ^^


    Ich habe jetzt mit Petr vom SWOARD-Team eine tolle Möglichkeit gefunden, mehrere Boards von ihm zu testen, bevor ich ggf. eines kaufe. Unverbindlich. Dafür schon jetzt ein mega Dankeschön!


    Ich werde dann Mitte Januar berichten 8)


    Vielen Dank für all den vielen Input! :thumbsup:

    Ok, bevor wir uns hier in Begrifflichkeiten verzetteln:

    frunobulax schrieb:

    Ich nehm an Du willst vorerst nicht das super saubere EC, sondern Du willst schräger fahren und im besten Fall laydowns aneinanderhängen.

    Genau! :thumbsup:

    Ob wir das jetzt Extremecarving, Eurocarving, laydowns, oder besonders schräges carven nennen, ist mir dabei ziemlich wurscht 8) Hab auch eingangs geschrieben, dass diese Turns mal gefahren werden, wenns passt, aber nicht von morgens bis abends.

    ostc schrieb:

    Schaue dir mal das an, sieht auch cool aus.

    Danke für die zahlreichen Video-Links. Einige kannte ich bereits, andere waren mir neu. Wer da jetzt mit welchem Board welchen Fahrstil fährt, kann ich nicht sagen und ist für mich auch zweitrangig. Alle fahren schräg - gut so :)


    Für mich ist nur klar, dass ich keine Softboots (mehr) will. Insofern fallen Dual und ähnliche Boards raus.

    nextcarve schrieb:

    Hier ein Extreme Carving Lern Video von Ben:

    Das hatte ich auch schon entdeckt und finde es ganz hilfreich. Wenn ich es richtig verstehe, ist das aber im Prinzip der EC-Stil, den die SWOARD-Truppe etabliert hat, richtig? Das, was Ben da zeigt, ist im Groben mein Ziel.

    frunobulax schrieb:

    Du fährt lang auf einem 172er Silberpfeil. 18 cm Mittelbreite, stark vorgespannt, enger Radius, klassischer Shape, neigt im tiefen Schnee zum Eingraben. Das ist das Gegenteil von einem EC-tauglichen Board, keine Frage.


    Ich weiß ned genau wie du fährst, aber bei Deiner Vorgeschichte hab ich zumindest ein typisches Bild vor mir. Du kommst aus den 90ern und warst nie in einer Gruppe wie der Frozen Backside dabei, und auch nicht zB bei einem Pureboarding Kurs?

    Alles soweit richtig erkannt. Was du und manch anderer aber vielleicht verkennt: nur weil ich lange auf dem Silberpfeil gefahren bin, heißt das nicht unbedingt, dass das das für mich perfekte Setup war und ich wieder nach sowas suche. Ich habe schon länger den Eindruck, dass mich das Board beim "weiterkommen" hindert.

    frunobulax schrieb:

    Um richtig toll EC zu lernen, mußt du praktisch alles umstellen. Neues Board, Bindungswinkel, Grundhaltung, Timing, Hochtief-Bewegung, Rotation, Längsbewegung, wahrscheinlich auch Schuheinstellung, Canting, Handschuhe pimpen, usw usw.

    Das ist ein Riesenvorhaben. Irrsinnig lohnend, aber ein langer Weg.

    Ok, dass ich einiges umstellen muss, ist mir klar. Ich habe z.B. in den letzten beiden Jahren angefangen, meine Turns mehr durch Rotation zu fahren. Hat direkt einen Aha-Effekt gebracht :) Und auch push-pull habe ich in Ansätzen geübt, aber natürlich noch nicht im EC-Stil. Gestoppt hat mich gefühlt dann immer wieder das Board. Ich denke also, dass der Anfang der Umstellung schon getan ist. Bindungswinkel wäre dann wieder ein Schritt zurück, wie ich es vor dem Silberfpeil gefahren hab. Habe gestern mal nachgesehen: im Moment steht die Bindung auf ca. 70 / 58. Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich vor dem Silberpfeil ca. 60 / 45 (+/-). Beim SWOARD würde es dann ja wohl auf etwa 55 / 50 hinauslaufen.

    USER schrieb:

    Einerseits kann man mit 20cm breiten Brettern auch ablegen, andererseits kann mit 23cm breiten Brettern auch "nochmal" Carven, man braucht halt etwas länger beim umkanten. Das man mit breiten Shapes bei Buckeln und viel Verkehr nicht Carven kann halte ich für ein Gerücht.

    Das vermute ich auch. Die Frage ist wahrscheinlich immer, wie "extrem" man den jeweiligen Fahrstil ausleben will.
    An der Stelle hätte ich aber mal eine Frage an alle SWOARD, Virus EC oder ähnliche Breitbrett-Fahrer: wie fahrt ihr, wenn ihr nicht auf der Piste liegt? Wenn ich manche Posts hier lese bekommt man das Gefühl, dass man mit den Brettern nur noch liegend fahren kann. Aber auch der schönste Hang geht mal in ein flaches Stück über, die beste präparierte Piste wird gegen Nachmittag mal sulzig oder bucklig und auch im schönsten Skigebiet kann es mal voll werden. Wechselt dann der ambitionierte EC-Fahrer das Board, oder quält er sich mühevoll die Piste runter, oder geht er gar direkt zum Einkehrschwung über, weil das Fahren dann keinen Sinn mehr hat?


    USER schrieb:

    Ich wünsch dir gutes gelingen und steck den Kopf nicht zu schnell in den Schnee

    Das nur, wenn es durch einen Abflug passiert8o


    Aber wie in meinem letzten Post schon geschrieben: ich denke, ich werde es tatsächlich mit dem SWOARD probieren. Ich gebe mir dann mal zwei Jahre (= 2 Urlaube) um mich einigermaßen an den neuen Fahrstil heranzutasten. Wenn ich Fortschritte sehe und neben den angepeilten tiefen Turns sonst nicht zu große Nachteile zu meinem bisherigen Setup verspüre, gehts damit weiter. Wenn ich aber zu viele Einschränkungen im sonstigen Alltag habe, kann ich es ja wieder verkaufen und mich bei SG, Goltes, Oxess oder ähnlichem umsehen.

    Hallo Wulf,


    dein Beitrag zeigt recht gut, was mich anfangs dazu bewegt hat, diesen Post zu verfassen. Inzwischen sehe ich das allerdings etwas differenzierter.


    Der logische nächste Schritt wäre m. E. ein Upgrade zum SP neuester Generation oder z.B. ein SG Full Carve 170/175.

    Das war ja auch meine ursprüngliche Überlegung (das SG, kein neuer Silberpfeil). Aber da wie geschrieben Laydowns-lernen definitiv auf meiner to-do-Liste steht, sollte das Board dafür auf jeden Fall geeignet sein. Zum SG hab ich diesbezüglich leider noch keine Erfahrungswerte bekommen. Geschweige denn ein Video, in dem ich das tatsächlich sehen kann (im Gegensatz zu mittlerweile zahlreichen SWOARD-Videos).



    wulf schrieb:
    EC ist zunächst eine Sache der Fahrtechnik, erst dann hilft das passende Brett

    Glaube ich voll und ganz. Aber wie gesagt: das Board sollte dazu auch geeignet sein. Mein alter Silberpfeil war es ziemlich sicher nicht. Und da ich ohnehin ein neues Board benötige - warum nicht gleich DAS EC-Board schlechthin? Der einzige Grund wäre eine eventuell fehlende allround-performance außerhalb des extremecarvens. Aber die soll laut mittlerweile zahlreichen Meinungen durchaus gegeben sein.



    wulf schrieb:
    gute 4-5cm mehr Boardbreite

    Betrifft das nicht jeden Umsteiger von klassischen (schmalen) Carving-Boards auf breitere Extremecarver? Ich hatte vor dem Silberpfeil das Burton Big Air 164 und hab damit das Carven gelernt. Ich würde es daher mit dem SWOARD vermutlich auch hinkriegen.

    Die zentrale Frage wäre jetzt: womit habe ich am Ende meines Urlaubs das fettere Grinsen im Gesicht?
    Neuer Silberpfeil?
    SG Full Carve?
    SWOARD Extremecarver?

    Die bisher vorherrschende Meinung ist, dass es das SWOARD sein könnte. Wissen tue ich es erst hinterher und werde gerne Mitte Januar berichten. Aber berechtigt sind deine Überlegungen durchaus. Denn da ich noch keine laydowns kann, werde ich beim "allgemeinen" fahren und carven mit dem SG zum Beispiel bestimmt eine große Verbesserung zu meinem alten Silberpfeil erleben. Insofern wäre hier schon mal ein Punkt beim Grinsen erreicht. Wenn das SWOARD diese Disziplin nun wider erwarten schlechter erfüllen sollte als mein alter SP, wäre das natürlich frustrierend. Andererseits gibts dann ja noch die Umstellung des Fahrstils und das Erlernen des EC. Je nachdem, wie gut und schnell ich da Fortschritte mache, würden die Grinse-Punkte dann vermutlich eher weiter zum SWOARD wandern. Oder anders: wenn ich bei meinen EC-Versuchen mit dem SG nicht vorankommen sollte, werde ich mir immer wünschen, das SWOARD unter den Füßen zu haben...

    Hey zusammen,

    hier ist ja richtig Leben im Thread, cool!

    Ja Tim, diese Überlegung hatte ich auch schon: falls ich mich doch für ein anderes Board entscheide, werde ich mich immer fragen, ob das SWOARD nicht doch die bessere Wahl gewesen wäre.


    Vom Fahrkönnen her traue ich mich mal zu sagen, dass ich mit den neueren, bisher genannten Brettern durchaus zurechtkommen werde. Und da EC wie bereits geschrieben durchaus ein Ziel ist, geht das Erlernen mit dem SWOARD scheinbar am Besten. So lange ich das nicht hinkriege weiß ich also, dass es nur an mir liegen kann. Dann bestehen schon mal keine Zweifel am eventuell falschen Material.


    Wenn ich das dann kann und merke, dass mir im sonstigen Urlaubs-Alltag die Breite, der Shape oder was auch immer nicht so zusagt, besteht ja auch die Möglichkeit, das Board in 2 oder 3 Jahren wieder gegen was anderes zu tauschen. Dann hab ich aber mal die EC-Basis und kann andere Bretter auch besser beurteilen.


    Wäre mein Silberpfeil nicht kaputt, würde ich ganz entspannt im Januar im Urlaub mal ein SWOARD Probe fahren und dann entscheiden. Da ich aber ein Board brauche, hab ich momentan keine andere Wahl als blind zu kaufen.


    Insofern ist die Entscheidung wohl tatsächlich gefallen: SWOARD Gen4 (oder wenn das Angebot stimmt auch ein Pro) in 175M :)


    Vielen Dank an alle für die gute Unterstützung! Ihr seid echt klasse :thumbsup:

    Hallo Männer,


    vielen Dank für eure Hinweise. Das erleichtert meine Entscheidung deutlich. Habe bisher zu wenig über die nicht-EC-Eigenschaften des SWOARD gelesen, daher meine Bedenken. Die nehmt ihr mir nun :-)

    Mit Driftschwüngen hab ich prinzipiell kein Problem, die mussten mit dem Silberpfeil je nach Situation auch mal sein.

    Kurze gecarvte Turns fand ich allerdings schon auch ganz nett. Aber wie du, Christian, eingangs geschrieben hast, kann man eben nicht alles haben. Laydowns reizen mich halt schon sehr und wenn der Rest auch einigermaßen passt, dann wird das SWOARD wohl tatsächlich das Richtige für mich sein. Ich halte mal die Augen offen.


    Falls es noch weitere Erfahrungen gibt, freue ich mich natürlich über jeden Beitrag.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo liebe Carving-Gemeinde,

    ich bin (zwangsläufig) auf der Suche nach einem neuen Board und hab mich die letzten Tage viel durch dieses und auch andere Foren gelesen. Habe auch an anderer Stelle bereits ne ähnliche Frage gestellt, suche aber noch weitere Meinungen. Hoffe, diese ich diese hier bekomme :hello: 

    Kurz zu mir und meinen Anforderungen: 187cm, 83kg, Schuhgröße 45, Papa in den Mitte 30ern. Boarde seit ich 15 bin. Erst lange Zeit mit Burton Big Air, Softboots und der 3-Schnallen-Torque Bindung. Nachdem ich das Carven für mich entdeckt habe und dabei meine Zehen immer im Schnee geschliffen haben, hab ich darauf eine Intec-Step-in montiert und mir Raichle Hardboots besorgt. Irgendwann Anfang der 2000er dann diesen Aufbau auf einen 172er F2 Silberpfeil geschraubt und seit dem mit diesem Brett weitgehend (nicht komplett) glücklich unterwegs. Als ich aber nach dem letzten Familien-Winterurlaub das Brett aus dem Auto genommen hab, war das Oberdeck gerissen :( Keine Ahnung, wie das passiert ist. Das Board ist auf jeden Fall durch.

    Was also als Ersatz? Im Hinterkopf hab ich seit ein paar Jahren ein SWOARD. Hab irgendwann mal die Bilder und Videos vom EC entdeckt und beschlossen, dass ich auch mal so fahren will. Dann ist da aber die Sache mit der Familie. Ich komme im Jahr üblicherweise 1 Woche auf die Piste, dann natürlich in den Ferien. Also keine Laborbedingungen. Der Rest der Family fährt Ski, wir fahren also alles runter, was das Skigebiet so her gibt. Fahrtechnisch bin ich recht sicher, heize gerne (wenns frei ist in der schwarzen auf Falllinie stellen und unten auslaufen lassen :D ), aber besonders gerne fahre ich schräg, wenn der Hang und die Pistenverhältnisse es zulassen. Von der Kontrollierbarkeit war ich in so ziemlich allen Bedingungen mit dem Silberpfeil recht zufrieden (highspeed, zerfahrene Pisten, Ziehwege, viele Leute, etc.) Doch um richtig tief runter zu kommen, hatte ich beim Silberpfeil ab und an so meine Schwierigkeiten. Manchmal gings einigermaßen, dann ist mir mal wieder die Kante weggebrochen oder es ging so eng um die Kurve, dass ich fast vorne über gefallen bin. Da geht bestimmt fahrtechnisch noch einiges, aber manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass er zu weich ist.

    Jetzt hab ich mich wie gesagt ein bisschen eingelesen und die Bedenken, ob die SWOARDS für meine Anforderungen (Familienurlaub, zerfahrene Pisten, ab und zu highspeed) zu sehr auf EC ausgelegt sind. Oder ob die den Rest des Tages nach 11:00 Uhr auch locker mitmachen. Bin dann aber auch auf das SG Full Carve gestoßen, das ein gutes Allround-Freecarve Brett sein soll. Da ich aber den Traum vom EC immer noch habe, ist jetzt eigentlich die Frage, ob das Board auch mal für besonders tiefe und (fast) liegende Turns geeignet ist. Das will ich auf jeden Fall noch weiter ausbauen und idealerweise irgendwann mal hinkriegen. Aber solche Turns werden eher bei seltenen Gelegenheiten gefahren, der Rest des Tages wird dann mit der Familie rumgedüst.

    Könnt ihr mir hier bei der Entscheidung ein klein wenig unter die Arme greifen? Wie eingangs erwähnt, waren die SWOARDs lange Zeit meine Wunschbretter. Und auch wenn sich das SG jetzt für mich interessant anhört, bin ich von den SWOARDs definitiv noch nicht abgekommen. Aber das Board sollte neben EC halt auch für andere Bedingungen funktionieren.

    Ich weiß, dass testen das Beste ist und hier auch immer empfohlen wird. Kann ich auch voll und ganz nachvollziehen. Wir wohnen aber im Frankfurter Raum und mit den üblichen familiären Verpflichtungen bekomme ich es momentan nicht hin, mal eben für ein Wochenende in die Berge zu fahren. Hab den Willen dazu zwar mal bei der holden Gattin angemeldet, aber die Umsetzung sehe ich momentan eher als nicht realistisch an. Insofern wird es wohl ein Blindkauf werden in der Hoffnung, dass ich im Jänner dann mit einem breiten Grinsen abends im Hotel sitze und mich die Familie nur dumm anglotzt :lol2:


    Viele Grüße

    Martin


    P.S. Gebrauchte, Testbretter oder Vorjahresmodelle (Abverkauf?) wären für mich auch eine Option. Preislich wäre neu so bei 600-700, gebraucht bei +/- 400 angesiedelt.

    Echt schönes Video. Mit Style gerided ;-)

    Finde es interessant, dass du eine Step-In verwendest. Heißt es nicht immer, die wären zu starr für tieferes Carven?